the Future of Hospitality
EPISODE · 41 MIN

Weniger Zimmer, mehr Wert: die Neupositionierung von La Pérouse in Nizza

Pierre-Louis Bellanger und Maxime des Monstiers von Capital Hospitality Europe kauften La Pérouse, ein ikonisches Boutiquehotel mit Blick auf die Baie des Anges in Nizza, im Jahr 2021, als COVID den Transaktionsmarkt noch lahmlegte. Sie schildern den gesamten Zyklus: das Underwriting, mit dem sie den Deal gewannen, die Entscheidung, die Zimmerzahl von 56 auf 53 zu reduzieren, eine komplette Renovierung, die in rund sieben Monaten umgesetzt wurde bei um 30 Prozent gestiegenen Baukosten, und einen F&B-Relaunch, der das Restaurant in ein Lifestyle-Angebot verwandelte und ein Barbecue auf der Dachterrasse ergänzte. Das EBITDA stieg von rund 1,5 bis 1,7 Millionen beim Erwerb auf knapp 4 Millionen beim Verkauf Anfang dieses Jahres.

Pierre-Louis BellangerPierre-Louis Bellanger
Maxime des MonstiersMaxime des Monstiers

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE

01

Weniger Zimmer, besseres Asset

Die Reduzierung der Zimmerzahl von 56 auf 53 durchbrach den Reflex des Preises pro Zimmer und machte das Produkt einheitlich genug, um sich gut zu verkaufen.

02

Mit eigenem Kapital dabei

Ein operativer Partner investiert bei jedem Deal mit und führt die Hotels direkt, sodass Underwriting und Tagesgeschäft in denselben Händen liegen.

03

Die Komplexität kaufen

Die Assets, die es zu besitzen lohnt, bieten mehrere Hebel gleichzeitig: transformative Investitionen, einen neu positionierten Gästemix und ein F&B, das die Zimmerrate mittragen kann.

Man kann kein guter Investor sein, wenn man kein guter Asset Manager ist.
PIERRE-LOUIS BELLANGER, MAXIME DES MONSTIERS

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