Michaela Luckhardt deelt hoe ze sterke hotelteams opbouwde door crisis, gezinsleven en verandering heen. Van doelbewust werven tot leiden met empathie, ze laat zien wat personeel gemotiveerd houdt, zelfs onder druk. Een eerlijke, inspirerende blik op de mensgerichte kant van hospitality.
Michaela LuckhardtHotel Manager
BELANGRIJKSTE INZICHTEN
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Zij-instromers zijn een kans
Michaela ziet zij-instromers als een duidelijke kans voor de sector, omdat ze een frisse kijk op ingesleten werkprocessen meebrengen. Wat het meest telt, is een oprechte wil om te dienen en plezier in het werken met mensen.
02
Teams gebouwd op elkaar aanvullende sterktes
Ze neemt mensen aan die het bestaande team aanvullen en draait diensten naast hen op ooghoogte. Extra taken worden open verdeeld op basis van de sterktes en voorkeuren van elke collega.
03
Welzijn van personeel bereikt de gast
Ze wil nooit dat gasten merken wanneer functies onderbezet zijn, dus plant ze en springt ze zelf bij. Als het team zich prettig voelt en de sfeer goed is, voelen gasten dat ook.
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Und wenn da eine gute Stimmung ist unterm Team und die sich gut verstehen, dann funktioniert das alles ganz gut.
MICHAELA LUCKHARDT
Ich mache gerne die Vorstellungsgespräche, um jemanden kennenzulernen, ein bisschen lockerer. Also ich habe da jetzt auch keine Liste dabei, die ich dann runter frage. Ich lese mir natürlich davor den Lebenslauf durch, geht dann ein bisschen darauf ein oder frage gewisse Punkte, die mir jetzt unklar sind oder frage, was hatte ich dazu motiviert, jetzt da vielleicht in der andere Branche zu wechseln. Hallo und herzlich willkommen, liebe Michaela. Ja, ich habe heute bei uns zu Gast Michaela Lukat aus dem Hotel-Restaurant Airprins Hotel. Hallo Michaela, wie geht's dir heute? Hallo, meine Leute, ich. Mir geht's super, vielen Dank, ich hoffe dir auch. Ja, mir geht's bestens. Danke sehr. Ja, bevor wir gleich starten und ein tiefer bisschen was über dich erfahren, erzähl gerne mal was über deinen Werdegang und was du jetzt so machst. Ja, ich bin eigentlich schon immer von Herzen und Gerne Gastgeberin, ich habe angefangen mit 12 oder 13 mal auf irgendwelchen Festen zu Kellnern und habe dann überlegt, als es dann los ging, mal den richtigen Beruf zu finden, habe ich mich doch glatt mal bei einer Bank beworben. Und dann habe ich damals, gab es ja noch Internet nicht, habe ich dann mal so ein Buch vom Arbeitsamt geholt, dann habe ich mal so durchgeguckt, was mir alles gefallen könnte und bin dann bei Hotelverfrauen hängen geblieben. Das mache ich schon immer, in den Ferien und alles. Und habe dann eine Ausbildung angefangen in meiner Heimatstadt in Ludwigsburg. Da habe ich das erste Jahr gemacht, also Hotelverfrauen, habe dann nach einem Jahr an den Bodenseen, in den Bayerischen Hof nach Lindau gewechselt und habe dort meine Ausbildung fertig gemacht. Ich bin danach in die Traugetonbach und da war ich ein knappes Jahr als Schäfterin und bin dann als Weinsturdes auf die Emmaus Europa. Da war ich dann zwei Jahre, bin ich zur See gefahren und danach gab es so verschiedene Stationen wie Schlosshotel Morepur und Messe und Kongresshotel Europe, einmal der Bitourenbuchhaltung davor und dann bin ich wieder in die Rezeption und von dort aus dann als FNB-Assistentin ins Holiday-In-Garden-Court in Stuttgart, weil im Dorf gewechselt. Wo ich dann auch anderthalb Jahre lang war, das glaube ich. Und dann ging es dann, da habe ich meinen Mann kennengelernt. Dann haben wir uns selbstständig gemacht mit einer kleinen Hotelgesellschaft. Das hatten wir mehrere Hotels. Die waren aber in Pacht und irgendwann haben wir dann 1997 in Karlsruhe ein eigenes Hotel gekauft. Das war das Hotel Blankenburg in der Stadt Mitte in Karlsruhe und das hatten wir über 20 Jahre. Das haben wir 2017 abgegeben, nachdem die Zentro-Hotelgruppe auf uns zukommt, ob wir das Hotel nicht in den Anschließen mögen, wo ich am Anfang immer ein bisschen dachte, das macht jetzt nicht. Und ich war vom Alter her, ich wollte ja nicht aufhören. Und dann haben wir uns damals angeboten, dass wir als Betriebsleiter bleiben können. Dann haben wir das Hotel abgegeben an die Zentro-Hotelgruppe nach 20 Jahren. Was schon ein bisschen schwer fiel. Und wir sind geblieben. Ich war dann Betriebsleiterin dort und wechselte dann nach kurzer Zeit als stellvertretender Area-Managerin Süd und habe dann mit einem ganz lieben Kollegen vorgesetzt und dann die alle Hotels im Süden betreut. Stuttgart, Brunberg, München, Uhlen. Und ja, dann kam Corona. Also ich bin heute noch dankbar, das Zentro und Hotel genommen hat. Ich weiß nicht, was wir gemacht hätten in Corona, ob wir das überstanden hätten. Von der Selbstständigkeit her. Corona hat das Ganze natürlich von 150 Prozent auf 0 Prozent runtergefahren. Und in dieser ganzen Phase hatte ich dann mal überlegt, was mache ich denn jetzt, wenn ich das unter Hause umsitze. Und dann habe ich dann beworben bei der Nachbarschaftshilfe in Etlingen. Okay. Und dann wäre dann da fast hingewechselt und dann kam durch einen Freund den Tipp, hey bewirb dich doch mal im Erdprinz, die suchende Empfangsleiterin. Ah, okay. Mit einer Zeit und der Herzeb der Eigentümer und Inhaber ist ein sehr positiver Mensch und guckt immer in die Zukunft. Und das war sehr motivierend und inspirierend. Und dann habe ich mich da beworben und da bin ich heute noch jetzt als Hotelleiterin. Das war so diskriminierend. Also ich sage mal, das ist ein sehr, sehr beachtlicher Lebenslauf. Wie viele Stationen und auch also du gemacht hast, also wirklich beeindruckend. Und ich meine, du warst jetzt schon 20 Jahre Unternehmerin. Was war denn für dich da so die größte Herausforderung in der Zeit? Das waren verschiedene Aspekte. Also erstmal hatten wir auch zwei Kinder in der Zeit bekommen und die ganze Kindererziehung und für die Kinder da zu sein und das Hotel zu führen und alles unter einen Hut zu bringen. Das war schon eine Herausforderung, eine schöne. Wir haben eine kleine Garni gehabt. Deswegen hat es das ein bisschen einfacher gemacht. Das heißt, wir mussten nicht abends noch für ein Restaurant und für die Gäste da sein, sondern wir konnten das mit vier, fünf Mitarbeitern, also drei auf Etage. Wir hatten noch ein Nachtportier und noch zwei, die uns dann eine Rezeption unterstützt haben. Wir konnten es gut managen. Einer von uns war immer bei den Kindern und einer war im Hotel und dann war das ganz gut aufgeteilt und so haben wir das gut hinbekommen. Das war eine Herausforderung. Die andere war natürlich mit so einem kleinen Hotel. Wir hatten auch einen großen Zimmer, immer auf den Laufenden zu bleiben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir hatten damals Existenzgründungsdarlehen bekommen, die natürlich eine Zeit lang tilgungsfrei waren und dann natürlich heftig einsetzen von der Tilgung her. Das war auch eine Herausforderung. Da hatten wir einen starken Partner an der Seite, die Volksbank vor Ort, die da ganz toll mit dabei war und uns immer unterstützt hat und wir haben dann das alles ganz gut gemanagt. Natürlich gegen alles, aber es war alles auf das Hotel ausgelegt. Das ist das ganze Familienleben drum herum und das Einsatz, den wir da gebracht haben und die Umsätze, die da gemacht wurden, wurden wieder reinvestiert. Da muss man dann schauen, dass man dann immer auf den Laufenden bleibt. Und dann gab es natürlich in der Zeit auch die zwei, sage ich jetzt mal, Wirtschaftskrisen, die da kamen. Wir haben es aber mitgekriegt. Ja, hingekriegt. Und das war die Herausforderung, wie es da so gab. Wow, ich meine also... 20 Jahre, ich meine, was in der ganzen Zeit passiert ist und jede Herausforderung, die man mit Kindern managt, also da bleibt nicht viel Zeit für Freizeit und Hobbys, aber schon erstaunlich. Und jetzt... Es geht schon. Wir haben auch andere Hobbys. Ich habe sich laufe, regelmäßig. Es ist einmal die Woche, viermal die Woche. Da ist natürlich auch immer eine Tasche im Auto. Und die Kinder, die mussten halt auch das eine oder andere mal mit. Ist auch klar. Ja, ist ja auch ein schönes, familiäres Aufwachsen dann auch. Also direkt in dem ganzen Hotellerie-Leben. Ja, schön. Und jetzt im Hotel Airprins. Ich weiß nicht, was... Vielleicht willst du ein bisschen was erzählen, auch vom Hotel und was da vielleicht so deine besondere Gästebegegnung ist, die du nie vergessen wirst oder vielleicht auch in deiner 20 Jahre in deinem eigenen Hotel. Vielleicht gaffst du da einen besonderen Moment? Es gibt viele besondere Momente. Natürlich. Ja, es ist einfach so. Wir lernen tolle Leute kennen. Zum Beispiel, wo wir selbstständig waren, waren wir direkt gegenüber vom Theater. Da kamen dann viele Schauspieler, viele Künstler. Dann hatten wir viele Theaterbesucher, die Fans sind. Dann hatten wir Geschäftsleute. Und gerade durch die jetzt lange Selbstständigkeit und dass wir immer vor Ort waren, haben sich da auch ganz tolle Begegnungen danach noch ergeben oder auch langfristig. Also ganz witzig war auch, dass ich für einen Künstlerpaar dann Babysitter gemacht habe, nebenher, weil unsere Kinder gleich all waren. Und wenn die dann abends zu Probe mussten, habe ich dann den Sohn dann mit zu uns nach Hause genommen. Dann hatten wir auch schon... Dann haben wir es unternommen mit Gästen, wo wir einfach die lang bei uns waren. Beruflich manchmal fünf, sechs Jahre, immer Montag bis Donnerstags bei uns waren. Da gab es sich dann natürlich nicht auch Freundschaften oder nähere Bekanntschaften, die teilweise bis heute noch andauern. Natürlich gab es auch jetzt die eine oder andere Begegnung, entweder dort oder auch im Erdprinz von besonderen Menschen, die auch vielleicht auch mal ein bisschen berühmter sind. Aber es gibt so viele unterschiedliche Charaktere und so viele tolle Menschen, die einen da begegnet. Ich möchte gar keinen jetzt besonders hervorheben. Das ist toll. Seine Art und Weise. Ja, ich glaube in der Hotellerie vor allen Dingen. Aber bei deinem ganzen Lebenslauf ist es dann nochmal eine Schippe drauf. Aber da ist es schwer, auch einen einzigen Moment rauszupicken. Manchmal hat man vielleicht was im Kopf, aber natürlich erlebt man da so viel. Und du bist schon so lange mit dabei. Also du kannst sicherlich ein ganzes Buch darüber schreiben. Wir haben ja alle Hotelliers auf, ne? Ja, ja. Und dann lebt es doch irgendwo einzigartig. Und lebt eine andere Geschichte oder schön. Ich weiß nicht, was denkst du denn über Quereinsteiger in der Branche? Da wird jetzt ja gerade auch viel diskutiert und viel darüber geredet. Siehst du es eher als Chance für die Branche oder als Risiko? Das ist definitiv als Chance. Ich finde, okay, manchmal steht mir vor der Herausforderung, dass die Quereinsteiger vielleicht nicht so die Zusammenhänge an sich in einem größeren Hotelbetrieb jetzt gleich auf Anhieb verstehen. Verstehen, was voneinander abhängt. Was passiert, wenn ich was, wenn ich jetzt diese eine Reservierung nicht weitergegeben habe oder nicht weitergegeben habe, dass der das mag oder jenes mag. Was bedeutet das für die Küche? Was bedeutet das für den Service? Aber das kann man denen beibringen. Ich finde halt schön, dass dann jemand kommt, der mal eine andere Sicht auf die Dinge hat. Verschiedene Abläufe anders betrachtet, wenn er vielleicht aus einem Büro kommt, irgendwie Büro gelernt hat oder was ganz anderes gelernt hat. Die gehen ganz anders an verschiedene Sachen ran. Und das finde ich sehr inspirierend. Und da kann man auch fast davon lernen. Und deswegen, ich bin gerne für Quereinsteiger. Kommt darauf an, wie wir sie dann an die Sache ranführen und wie wir sie dann einlernen in allem. Wichtig ist die Bereitschaft für die Dienstleistung. Man muss schon ein bisschen extrovertiert sein und gern mit Menschen umgehen. Und wenn das derjenige mitbringt, bin ich freueig mich, wenn sich ein Quereinsteiger bewirkt. Ja, es ist auch immer so ein bisschen, kommt es ja letztendlich auch wahrscheinlich auf den Menschen drauf an. Wie ist der? Ist er offen, Neues zu lernen? Was bringt er für ein Mindset mit irgendwie? Das sagt man ja immer so typisch, diese Softskills, die dann da irgendwie mehr ausmachen, dann als das, was man gelernt hat an sich. So lange man für die Gäste da ist. Jetzt hast du gesagt, welche Entwicklungen machen dir denn so gerade in der Hospitality vielleicht aktuell Sorgen? Vielleicht auch speziell nach Corona? Oder ich meine, es ist schon ein bisschen her, aber trotzdem hat sich ja viel geändert oder vielleicht auch gerade aktuell? Ja, es war jetzt schon ein bisschen schwierig, gerade was es Personal betrifft, dass man jetzt wieder alle Stellen voll besetzen kann. Es hat jetzt schon ein bisschen gedauert. Das ist schon ein bisschen knapp geworden. Die Fachkräfte waren natürlich damals oder alle waren in irgendwelche Richtungen abgewandert und es hat jetzt eine Weile gedauert, bis sie dann alle wieder zurückkommen. Das ist schon eine Herausforderung, vor allem auch die Zeiten dann zu überbrücken, wo dann nicht alles voll besetzt ist. Auch nicht, dass der Gast runter leidet. Das ist was, was ich persönlich überhaupt gar nicht möchte, dass der Gast merkt, dass wir da jetzt vielleicht in einem anderen an der Position weniger haben. Das ist Sachen, die muss man dann planen und organisieren, sich selbst mit einbringen, natürlich, was ich total gerne mache und was noch eine Herausforderung aktuell ist oder in der letzten Zeit sind natürlich und es ließ man ja überall die steigenden Preise, die man da auffangen muss. Sei es die Lebensmittel. Das merkt jeder selber, wenn er einkaufen geht. Das heißt, die Energiekosten, alles, was da zusammenkommt. Natürlich muss man auf eine Art und Weise das auch an die Gäste weitergeben und das stößt natürlich auch nicht immer auf Verständnis. Das ist die Argumentation, die Herausforderung, das Umlegen, die Herausforderung und ja, das sieht es ja in den Nachrichten auch oder in den, jetzt in den Branchen Nachrichten, dass immer wieder Kollegen aufgeben müssen, Zugrachen, Eröffnungszeiten reduzieren. Das kommt ja nicht von irgendwo hin. Und da müssen wir jetzt dann, ich hoffe natürlich dann auch, wie alle anderen jetzt auch, dass das bald umgesetzt wird mit der Mehrwertsteuer, dass man dann wieder ein bisschen Luft bekommt. Ja, ja, hoffentlich. Da haben, glaube ich, auch wirklich viele Hoteliers und generell die ganze Branche dafür gekämpft, dass es wieder zurückkommt. Ja, also es geht vielen Hotels so und mit jedem, mit dem man spricht, es sind halt viele, in der irgendwie in der Coronazeit gegangen, auch die Branche gewechselt und es ist aber schön auch zu hören, dass jetzt zumindest bei euch so langsam das Team wieder stabilisiert ist und sich langsam alles auch wieder einspielt. Die Herausforderung ist auch natürlich die Bürokratie, die nicht weniger wird. Die Sätze hier, Formulare da, Auflagen hier, das sind auch Sachen. Wenn man natürlich ein großes Team hat und ein großes Hotel ist, kann man das verteilen. Ich sehe ja auch eine Schwierigkeit, wenn ich jetzt an meine Selbstständigkeit zurückdenke. Wenn dann eine Person, zwei Personen in so einem kleinen Hotel die ganze Bürokratie stemmen muss, ist das auch eine Herausforderung. Ja, ich bin mir sicher, da kannst du auch sicherlich viel mitgenommen aus deiner Selbstständigkeit in deinen jetzigen Berufen. Und da ist Herr Zepp sicherlich auch sehr froh drum, dass du da so viel auch im Hintergrund wahrscheinlich dann noch so viele Kenntnisse mit bringst. Aber Bürokratie, ich glaube, muss man gar nicht weiter drüber reden in Deutschland, ist immer also absolut, absolut. Und was macht denn für euch dann so ein starkes Rezeptionsteam aus? Hat dir ein Erfolgsrezept oder auf was achtest du? Also ich versuche schon bei den Vorstellungsgesprächen auch zu sehen, dass wir zueinander passen, dass ich Bewerber ins Team holen, die uns ergänzen. Wir arbeiten sehr auf Augenhöhe. Ich bin ja selber oft auch mit in der Schicht, in der Rezeption. Und wir teilen unser Wissen. Jeder erklärt jemand den anderen was. Wir nehmen Kritik an. Wir weisen darauf hin, wie wir was anders machen können. Wir haben dann offenes Ohr, dass wir uns austauschen, wie der ganze Ablauf an der Rezeption ist. Ich versuche außer den täglichen Arbeiten natürlich die Anfalt, die gemacht werden müssen. Die ganzen Zusatzaufgaben, möglichst nach den Eigenschaften und den Stärken von den Teamkollegen zu verteilen. Also wir besprechen das auch. Wir sagen, hey, was möchtest du denn gern machen? Und das klappt ganz gut. Dass wir das so aufeinander aufteilen. Und die sollen sich natürlich auch entfalten können an der Rezeption. Und wenn da eine gute Stimmung ist unterm Team und die sich gut verstehen, dann funktioniert das alles ganz gut. Ja, das ist gerade schon wichtig. Wie bitte? Ich freu dir an der Arbeit und die gute Einbereitung ist wichtig. Und dass man denen auch Zeit gibt anzukommen. Ja, so quasi das Onboarding und Anfang kennenlernen. Ich denke auch, das Wichtigste ist irgendwo, wenn man sich wohlfühlt, dann spürt es auch der Gast. Und jetzt hast du schon ein gutes Stichpunkt gebracht, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Und wie motivierst du denn dein Team? Also generell, wenn die auch in der Dienstleisterrolle, da kenne ich auch selber, man steht oft unter Druck. So ist es halt einfach, wie motivierst du sie, dass sie immer trotzdem lächelnd an der Rezeption oder auch in anderen Bereichen unterwegs sind. Und ja, es ist nicht immer einfach. Einfach ist es nicht einfach. Sie kommen ja schon mal, das ist ja schön, motiviert zu uns, weil sie haben uns ja ausgesucht. Sie haben den Job ausgesucht, sie haben das gelernt. Und ich sehe da meine Aufgabe da drin, dass ich diese Motivation halte, dass sie nicht immer demotiviert werden durch irgendwelche Geschehnisse, durch uns oder so. Und deswegen schaue ich drauf, dass Wünsche erfüllt werden, was der Dienstplan betrifft. Dass sie sich wohlfühlen bei uns, dass wir viel Freude und Spaß haben bei der Arbeit, mit neben der Professionalität natürlich dann auch. Man muss ja auch, ich sehe das halt auch so, dass man verbringt ja die meiste Zeit vom Tag eigentlich, also die Wachzeit dann schon bei der Arbeit. Und es muss dann natürlich auch stimmen. Mir ist es wichtig, dass sie gerne kommen, dass wir uns da austauschen, dass ich ihnen ein Backup gebe, das Rüstzeug an die Hand gebe, den ganzen Tagesablauf hinzubekommen, auf die spontanen Dinge zu bewältigen, auch mal Feedback zu bewältigen, vielleicht mit der konstruktiven Kritik einhergeht von dem Gast, dass ich aber dann und das Wissen, die dann da bin, wenn sie nicht mehr weiter wissen, was ja auch noch vorkommen kann und sie jederzeit zu mir kommen können und immer wieder das Gemeinsame, dass wir das gemeinsam schaffen. Wir machen Teamabende und machen mal ein Team-Aushöhung und besprechen alles, setzen uns mal an die Seite, dann haben Sie Tipps, wie man was besser machen kann und das nächste Mal. Ich mache mich vielleicht und dann nehmen wir die Schnittmenge und wir machen viel, wirklich entscheiden gemeinsam und machen gemeinsam und ich glaube, das trägt gut dazu bei. Und wir lachen auch mit uns und mit den Gästen. Das ist wichtig, ja. Und es steht halt auch im Vordergrund. Ich sage dann halt auch immer, mein Gott, wenn da jetzt mein Typfehler ist oder sowas, oder das ist nicht ganz klappt, der Technik ist nicht schlimm. Der Mensch vor uns und neben uns, das sind die Wichtigen, und der Rest können wir dann nachher noch beheben. Da haben wir ja auch einen IT-Laufjahr. Genau, dass er auch was zu tun hat. Mir ist schön gesagt, ja. Also, dass Gäste, Mitarbeiter, wenn das nicht wäre, dann, man verbringt ja wirklich die meiste Zeit irgendwie. In der Arbeit sage ich jetzt mal, oder mit den Menschen, mit denen man arbeitet, wie, wie, also wahrscheinlich schon fast mehr, wie mit seiner eigenen Familie. Also, man wächst ja irgendwie als Familie dann auch noch mal zusammen. Ja, das ist ja nicht nur die Arbeit, sondern mir bringt ja dann auch vielleicht mal eine Aufgabenstellung von zu Hause mit. Und dann geht es einmal nicht so gut. Ich finde, Kommunikation ist auch wichtig. Das ist immer wichtig. Dass man sich austauscht und sagt, hey, heute ist mir einfach nicht so, dann kann man auch dafür Rücksicht nehmen. Dann ist wichtig die Wertschätzung, die man den Kollegen entgegen bringt. Ja, wenn man mit respektvoll miteinander umgeht und auch einen respektvollen Ton miteinander hat, wenn es auch mal ein bisschen schwierig wird. Und auch das, also für mich ist auch das Vorleben wichtig. Also, ich bin jemand, der das zeigt und vorlebt und auch sagt, jetzt ist es nicht so schlimm. Wir kriegen das alle hin. Dann, ja, ich denke, die positive Grundstimmung, die ist auch wichtig. Ja, ja, glaube ich dir sofort. Und du hast mal auch einen Beitrag geschrieben. Da sprichst du auch über Team Wohlfühlmomente. Vielleicht hast du dir jetzt schon ein paar Sachen angesprochen. Aber was meintest du damit konkret? Also, gerade auf dem Bezug, was ich hier gerade gesagt habe, wie viel Zeit wir verbringen, ist es doch nicht, dass jemand gern zur Arbeit kommt. Ja, ich sehe die Aufgabe da drin, dass ich die Grundpfeiler dafür schaffe, dass jemand gern kommt und ich denke, oh, da muss ich da wieder hinten. Ja, oder da ist jetzt der Kollege oder dies oder jenes, oder das passt nicht, sondern das sind die Wohlfühlmomente. Auch die Wohlfühlmomente, dieses Feedback, das positive Feedback, was man auch von Gästen oder Kollegen auch bekommt, wenn was gut genaufen ist, oder wenn die Spaß mit uns haben. Und das sind die Wohlfühlmomente, die ich da drin sehe, dass, ja, das alles drumherum stimmt und man nicht genervt ist oder sich zur Arbeit zwingen muss. Die Atmosphäre muss einfach stimmen. Ja, absolut. Und dass man die kleinen Dinge zelebriert irgendwie oder gewinnt seine Erlebnisse und sich gemeinsam freut, das Feedback teilt. Weil ich habe jetzt Arbeit mit so einem Programm, wo das Feedback auch sammelt, wo auch dann mal Namen fallen und das genannt wird, die Gäste sagen, demjenigen, das war toll, wie er mich empfangen hat oder der hat einen tollen Service gemacht und so was. Und das gehört auch alles mit dazu, dass man das dann teilt. Da ist einfach die Motivation, wieder an den Gast zu gehen oder auch mal schwierigere Dinge dann zu ändern. Ja, auf jeden Fall, ja, das Feedback der Gäste, ja, das habt jetzt quasi ein eigenes Tool bei euch, dass ihr das im Hotel sammelt. Aber wir haben viel Neußen, haben wir arbeiten mit einem Tool da, wo alles reinbringt, wo wir auch so Tendenzen dann auslesen kann, wo geht das? Genau, das wird zu uns so oft erwähnt und das wird zu uns so oft erwähnt. Das ist ein gutes Arbeiten damit und das kann man dann auch gut weiter transportieren. Ach super, okay. Ja, und wie du gesagt hast, es ist auch immer wichtig, dass ja jeder irgendwo auch persönliche Dinge mitbringt. Man ist nicht immer gut gelaunt, immer am strahlen, wenn man in die Arbeit kommt. Manchmal hat man auch persönliche Dinge und dass man diese Herausforderungen, die einem dann irgendwo auch mit einem rumtragen, also jeder ist ja nicht super gelaunt jeden Tag, dass man das aber auch offen mitbringen darf. Das hast du sehr schön gesagt. Ja, man muss sich auch entfalten und auch sich selbst bleiben kann. Das muss ja authentisch sein. Wenn ich irgendwelche Phrasen herunter spreche, bei einer Begrüßung von einem Gast oder sonst die gar nicht zu mir passen, dann ist das Ganze nicht authentisch und das merken die Gäste, das merken andere, das merken die Kollegen. Ich finde es wichtig, dass jeder seine Persönlichkeit dann auch entfalten kann. Das kann auch mit wohlfühlen dazu. Wenn ich hingehen muss und sage, ich muss mich da jetzt verstellen, damit ich diesen Anforderungen dann entspreche, dann geht es auf die Dauer nicht gut. Klar, wenn es einem selber nicht gut geht, kann man jetzt nicht den ganzen Tag strahlen oder das dann dann rüberbringen. Und ich denke, es ist auch okay, wenn man nicht immer 24 oder 24 Stunden nicht, aber 8, 9 Stunden lächeln an der Rezession steht. Also, ja, was machen für dich denn so die kleinen Details aus in einem 5-Sterne-Hotel oder in einem 5-Sterne-Aufenthalt? Welche Details sind wichtig oder auf welche legst du besonders wert? Für mich ist es die Herzlichkeit und die Authentizität. Für mich sind die Echtheit. Also, ich persönlich mag diese Steife nicht so gerne. Der kleine Service-Schritt mehr, den finde ich toll. Also, wenn ich dann laufen war und mir dann praktisch schon der Dormen schon mit der Flasche Wasser entgegenkommt und sagt, hey, war es ein guter Lauf, aber du brauchst jetzt hier noch was zu trinken, finde ich super. Das sind die kleinen Gesten, mit denen man nicht rechnet. Man hat ja bestimmte Vorstellungen, wenn man ins 5-Sterne-Hotel geht, das muss man haben, das kommt allein von der Klassifizierung her. Ja, sich ein bisschen gewisse Dinge erfüllen. Das sind so die kleinen Momente, die mir das Wohl fühlen, dann besser machen. Das sind Sachen wie, dass man sich nicht nur um den Gast an sich kümmert, sondern um die Kinder auf, dass man da vielleicht was hat, dass man für die Haustiere irgendwas hat. Natürlich gefallen mir auch die Kosmetikprodukte oder sowas, die man 5-Sterne-Hotel dann vielleicht eher hat. Oder die Servicebereitschaft, gute Betten. Dass alles doch immer im gepflegten Zustand ist. Die Sicherheit, dass man sich sicher fühlt, das ist auch ein Punkt. Aber so die kleinen Extras und die authentische Freundlichkeit und Herzlichkeit von den Kollegen, von dem Team, das da ist, wo man merkt, die haben eine gute Stimmung untereinander. Das sind so die Kleinigkeiten, die für mich wichtig sind. Ja, das haben andere natürlich auch. Ja, das ist auch das, was irgendwo dann vielleicht, wie du jetzt gesagt hast, natürlich, wenn man im 5-Sterne-Hotel geht, hat man einen gewissen Anspruch und man weiß, dass und das bekommt man. Das bekommt man dann aber in jedem 5-Sterne-Hotel. Aber was ist dann der Unterschied? Die Kleinigkeiten, die Mitarbeiter sind ja dann immer das, was dann den Unterschied macht. Das Leben und wie ist das Leben? Und die Atmosphäre, wie du vorher auch schon gesagt hast, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen, dann strahlen sie das natürlich auch ihren Gästen über aus. Und jedes Elternteil ist happy und glücklich, wenn die Kinder auch beachtet werden. Und auch ein Hundebesitzer ist glücklich, wenn sein Hund beachtet wird. Also, ja, da hast du recht, damit rechnet man dann nicht immer auf die kleinen Dinge. Und ja, ich habe auch gelesen, du lest jetzt oder schon länger zu Gesprächen bei Kaffee ein. Auch sehr, sehr schön, fand ich, sehr, sehr schön. Was ist da die Idee dahinter? Wie bist du darauf gekommen? Erzähl mal. Also der Kaffee ist ja klar, ist ein Synonym für den Kaffee, Tee, Schokolade, Wasser. Und ich finde, ich mache gerne die Vorstellungsgespräche, um jemanden kennenzulernen, ein bisschen lockerer. Also ich habe da jetzt auch keine Liste dabei, die ich dann runter frage. Ich lese mir natürlich davor den Lebenslauf durch. Geht dann ein bisschen darauf ein oder fragt gewisse Punkte, die mir jetzt unklar sind. Oder fragt, was hatte ich dazu motiviert, jetzt da vielleicht in eine andere Branche zu wechseln. Aber ich finde, es ist einfach ein entspannteres Miteinanderreden, wenn man irgendwo bei uns in der Ecke in einem Kaffee sitzt oder in einer Bibliothek gemeinsam ein Kaffee drin und einfach sich ein bisschen verhält und dann das nicht ganz so steif ist. Und das ist ja nicht nur das Vorstellungsgespräch, sondern das zieht sich dann auch weiter. Ich mache auch meine Feedbackgespräche so. Also ich habe keinen großen Hotel rauszugehen. Wir gehen dann in eine Eisdiele oder wir gehen in irgendeine Misto und machen dann die Feedbackgespräche dort vor Ort. Natürlich gibt es dafür Vorlagen, die man einhält. Aber es ergeben sich doch in der anderen Atmosphäre auch der eine oder andere Punkt außerhalb dieser Tabellen oder dieser Bewertungsformulare, die man dann bespricht und andere Ideen, die da mit einfließen, wenn man einfach eine lockerere Atmosphäre hat. Bist du schön? Ja, also das finde ich wirklich inspirierend und vorbildlich. Also ich habe jetzt ja auch schon in einigen Hotels gearbeitet, aber wenn man dann sowas hört, das ist dann halt immer anders. Das ist irgendwie out of the box und wenn immer was anders ist, dann bleibt es irgendwie hängen. Das finde ich richtig schön. Also wenn mein Manager mit mir irgendwo eine Eisdiele gegangen wäre zu einem Feedbackgespräch, das ist dann halt, wie du gesagt hast, ich kann mich gut vorstellen, dass sich da der eine oder andere dann noch mehr öffnet, weil es halt... Ich habe ja im Vorfeld von dem Podcast eine schöne Tradition, die gehen mehrmals am Tag, das sind so zwei Pausen, die heißen Ficker, da gehen die Kaffee trinken und nehmen ein Teilchen mit, man muss mindestens zu zweit sein und dann tauschen die sich da aus und das finde ich auch eine schöne Tradition, die machen das super. Ah, okay, super. Ich sollte mir vielleicht auch einführen. Ja, ja. Also ich hatte auch zuletzt, ich habe gesagt gehabt, ich finde, dass wenn ich damals auch die Möglichkeit gehabt hätte, dass auch ich mir sehr gut vorstellen kann, dass man in so einer Atmosphäre, wie jetzt in einer Eisdiele, wie du gesagt hast oder in einem Restaurant, oder halt einfach außerhalb des Hotels, dass man sich mehr öffnet oder auch offener ist, vielleicht auch eine Herausforderung, die man wirklich hat oder mit sich trägt, sich da dir gegenüber zu öffnen. Ja. Wenn es in einem Büro ist, die Kollegen sind irgendwie nebenher oder nicht weit weg und am arbeiten, dass es irgendwie einfach ein bisschen entspannter ist, kann ich mir vorstellen. Ja, mir ist ja auch wichtig, es geht ja nicht nur, dass ich ihnen Feedback gebe, sondern dass sie mir ja auch Feedback geben. Es gibt ja auch Sachen, die ich anders machen kann. Dann kann man sich da vielleicht doch, wenn man da draußen sitzt und sich mehr betrifft. Ja, richtig. Ich finde das eine richtig, richtig tolle Idee. Habe ich mir gleich gedacht, als ich das gelesen habe, aber jetzt wurde so erzählt, das macht halt auch nicht jedes Hotel und das ist dann schon was Wertschätzendes her für den Mitarbeiter. Wie ermutigst du junge Menschen den Beruf zu wählen? Ja, ich erzähle. Das ist ein tollen Hotel-Beruf. Ja, ich komme dann schon als ein bisschen in Schwärmen, weil ich finde, ich habe eine ganz tolle Zeit. Ich mache das jetzt ja wirklich ja schon ziemlich lange und versuche dann zu erzählen, erst mal haben wir unglaubliche Möglichkeiten. Natürlich hatten wir zwischendurch ein Tief, ich habe früher zu den Kindern immer gesagt, komm den zu Hotelfach, da bist du nie arbeitslos. Da bin ich jetzt mittlerweile vorsichtig damit, nach dieser Einphase, aber das bietet unser Job so viel. Und wir können die Welt bereisen, jetzt wie auch ich auf dem Schiff war und ich versuche halt das zu vermitteln, was wir alles mit dieser Ausbildung machen können oder auch in andere Branchen wechseln können. Es ist so, dass auch weiterhin junge Menschen aus unserer Branche auch in anderen gefragt sind, weil sie eine gewisse Verständnis mitbringen und einen Umgang mit Menschen mitbringen, den man sonst vielleicht nicht so in dem Maße gelernt hat. Und wir haben ja wirklich die Chance, ins Ausland zu gehen, in Hotelketten zu gehen, Stoades zu werden, auch ein Schiff zu gehen und so versuche ich von meinen Erfahrungen her zu vermitteln, wie schön unser Job ist. Und ich mache den jetzt schon so lange und ich mache ihn immer noch total gerne. Und deswegen, um dich zu erzählen und vorzuleben, was man mit diesem Job alles mit dieser Arbeit alles machen kann. Ja, es ist ja auch alleine die ganzen Stationen, die du jetzt schon durchlebt hast und was du alles gemacht hast und von Angestellter bis Selbstständiges oder eigenes Unternehmen so lange geführt. Wie du gesagt hast, Ausland, es gibt so viele Möglichkeiten und ja, man lernt ja auch irgendwo viel, finde ich, immer fürs Leben und macht durch die ganze Arbeit mit Menschen. Natürlich gibt es auch Herausforderungen, die verschweige ich natürlich auch nicht. Man muss sich schon darüber bewusst sein, dass man natürlich wie in anderen Berufen auch am Wochenende dann arbeitet oder abends arbeitet, wo die Freunde natürlich feiern gehen oder so. Aber ich finde immer noch, dass die positiven Seiten viel, viel mehr sehen wie jetzt diese Herausforderungen, die da vielleicht noch auf einen zukommen. Ja, auf jeden Fall. Und ich persönlich, ich war auch immer jemand, ich habe immer gerne am Wochenende gearbeitet. Gerade wenn man vielleicht auch mal was vorhat oder so, wo am Wochenende dann alle sind, im Sommer, Freibad, am Wochenende, ist alles rammelvoll und dann kann man auch unter der Woche wirklich auch mal schön was genießen oder in ruhige Atmosphäre einkaufen gehen oder, oder, oder. Das bringt auch viele Vorteile mit sich am Wochenende zu arbeiten. Und welche Rolle spielen Weiterbildung oder Weiterentwicklung bei euch im Haus? Schuhe eine große Rolle und auch die Schuhe. Also wir haben, wir arbeiten erstmal mit externen Unternehmen zusammen und die ins Haus kommen, die dann, also die Avendo ist es zum Beispiel, die Schulung für die Abteilungsleiter abhalten, für die Führungskräfte, für die Azubis für das Team an sich. Wir haben intern die Möglichkeit Schulungen zu geben. Dann haben wir die Abteilungsleiter, die die Azubis schulen. Da geht es dann halt spezifisch wie Käse-Schulung, Kaffee-Schulung, Filetieren, Service am Gas solche Dinge. Das machen wir teilweise auch intern. Und auch die Entwicklungspotenzial im Haus selber, dass man nach der Ausbildung bleibt und dann Karriere im Haus macht. Wir sind auch wirklich gegeben. Also wir haben die ehemalige Azubis, die eine ist jetzt Steffen, Veranstaltungsverkaufsleiterin, die andere ist Reservierungsleiterin. Wir haben eine Direktionsassistentin, die bei uns in der Ausbildung war. Also auch hier haben wir große Chancen. Ja, das ist super. Also Weiterentwicklung auch immer, finde ich, ein Benefit für die Mitarbeiter. Und es ist ja schön, dass ihr da auch ein Mix habt von externen Trainer, wo man vielleicht auch wieder andere Perspektive und andere Dinge lernt und zum einen von seinen eigenen Vorgesetzten die das Hotel dann halt auch wirklich kennen und die eigenen Herausforderungen wahrscheinlich noch besser kennen, wieder mit umzugehen ist im eigenen Hotel. Wichtig ist halt, dass wir die ganzen Abteilungen zusammengeschult werden. So kann man sich auch austauschen, dass man Verständnis für die Küche mitbringt. Es ist auch ein ehemaliger Azubi, jetzt schon stellvertretender Küchenchef ist. Also es gibt allen Abteilungen bei uns so und dann tauscht man sich aus und bringt auch mehr Verständnis dann auch für die anderen, wenn mal irgendwo ein bisschen mehr Stress ist oder weniger Stress ist. Und das ist auch sehr gut gelöst. Ja, das ist super. Es macht auch wirklich so viel mehr aus, wenn man versteht. Ich rufe jetzt schon 20 Mal in der Abteilung an und keiner geht ans Telefon, nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie auch im Stress sind. Und das hilft wirklich schon viel manchmal allein, dieses Verständnis für die anderen Abteilungen oder was da die Herausforderungen ist, dass man dann auch versucht so irgendwie gegenseitig ein bisschen hinzuarbeiten und dass die Kommunikation natürlich untereinander wichtig und wie du gerade selber gesagt hast, das ist Verständnis für einander. Aber auch da spielen dann wieder deine Wohlfühlmomente und was du gesagt hast, das Ganze im Team auch so eine große Rolle, dass sich natürlich auch zwischen den Mitarbeitern Wohlfühlmomente quasi entstehen und man einfach sagt, okay, komm, was war denn da jetzt, lass uns mal drüber reden oder auch offen ist miteinander zu erteilung, wie können wir es besser machen oder wie können wir den Prozess insofern ändern, dass es mehr Sinn für beide Seiten ergibt und das entsteht halt auch besser in einer schönen, schönen Arbeitsatmosphäre. Ja, definitiv. Ja, welche Trends oder Herausforderungen siehst du jetzt, Digitalisierung ist jetzt ein großes Thema ja in der Luxushotellerie für Sterne so die nächsten 15 Jahre, also fünf bis zehn Jahre was glaubst du, wird sich verändern positiv, negativ was ist deine Meinung dazu? Also die ganze Digitalisierung und natürlich die Arbeit auch mit KI und allem bringt viel Erleichterung ja, man kann Prozesse beschleunigen und sich wieder mehr auf den Gas konzentrieren, weil das ist für mich eine ganz große Herausforderung dass der Gast an sich dann nicht auf der Strecke bleibt. Natürlich ist es toll, wenn man in Business-Hotels in Städten einfach einschicken kann, ohne dass man groß auf den Rezeptionisten warten muss aber in fünf Sterne-Hotel da muss man dann halt den Weg finden wo der einmal der Service nicht leidet und auf der anderen Seite dann doch die Digitalisierung voranschreitet. Das ist ein Grad, den man dann finden muss aber im Hintergrund schafft die Digitalisierung natürlich unheimlich viel Erleichterung jetzt auch, ich sage jetzt mal auch gerade für diese Feedback-Beantwortung, wenn das gebündelt ist spare ich unheimlich viel Zeit wenn gewisse Prozesse im Vorhinein vom Check-in schon eingegeben sind das können wir ja alles digitaler sein und so weiter. Auch das Sparzeit man muss sich dem öffnen und für sich herausfinden wie man da am besten mitarbeiten kann und ansonsten ist natürlich die Integration von KI schon wichtig sich nicht bevor verschließen aber wie gesagt auch die Grenze finden natürlich hat man durch das, dass es digitalisiert ist und auch verschiedene Prozesse erleichtert werden wieder mehr Zeit auch für den Gast wieder anders herum wenn man viel Verwaltung vorne macht oder noch viel eingeben muss bleibt natürlich die Kommunikation ein bisschen auf der Strecke und so haben wir ein bisschen wieder mehr Zeit zuzuhören und den Gast auch dadurch durch diese an uns zu binden also ich sehe beides eine Chance natürlich durch die Digitalisierung und man muss halt aufpassen klar kommt dann wieder das Thema Datenschutz und so weiter alles mit auf da müssen wir schauen wo der Weg uns hinfindet ich glaube das macht eine schnelle Entwicklung kommt auf und ja ich bin gespannt auch also wie du gesagt hast es ja rasant schnell also mit KI natürlich und allem höchst aktuell und brennend das Thema aber ja wie du gesagt hast es schön dass es den Mitarbeitern hilft entlastet und somit halt mehr Zeit für den Gast bleibt und das was wirklich zählt also vor allem in der Luxushotellerie ja ich glaube ich war jetzt auch mal in einem Restaurant da fuhr dann so ein Roboter lang und brachte die Speisen das finde ich halt ja aber das geht halt finde ich in der Luxushotellerie gar nicht ja da muss auch diese Ansprache und so was sein das ist jetzt meine Meinung ja da gibt es genug die da keine Meinung nicht sind es ist toll für die dort hat es bestimmt eine enorme Erleichterung geschaffen aber das persönlich finde ich also ich finde jetzt so ein Roboter für uns so nicht passend ja und da muss man halt dann schauen ja faszinierend ist es allemal ja auf jeden Fall da muss man sich dann erstmal dran gewöhnen an dieses neue Bild aber klar wenn man auch viel Geld zahlt als Gast so einen schönen Aufenthalt erwartet man ja auch wie du vorher auch schon gesagt hast man erwartet auch irgendwie einen gewissen Service wenn man in ein 5 Sterne Hotel geht und da werden dann halt zumindest bis jetzt noch Menschen mit Lächeln erwartet die auf die Bedürfnisse eingehen und eben kein Roboter also mit einem Hologramm glaube ich auch, ja genau wer weiß was da noch kommt ja danke Michaela also wir sind schon am Ende angekommen ja gerne ich weiß nicht ob du noch einen letzten Tipp oder irgendwas was dir auf der Seele liegt mitgeben deinen Zuhörern was du gerne weitergeben möchtest allgemein oder zu dir ja ich glaube ja wir haben über einiges gesprochen und ich freue mich immer noch über mein Beruf und dass ich den ausüben darf und was gebe ich mit es ist wirklich was Schönes was wir tun die Dienstleistung und Gastgeber sein und ich hoffe das noch viele weitere junge Menschen kommen und das auch so empfinden und dann auch bei uns bleiben also nicht bei uns jetzt an sich auf den Betrieb gesehen sondern in der Orange denn es bietet wirklich so viele schöne Möglichkeiten so viel Freude ja und es braucht vor allem in Führungspositionen die das so sehr lieben und leben und weil ich glaube deine ganze Emotionen und dieser ganze Elan das geht dann automatisch auf die auf das ganze Team über und das ist schon wirklich das spürt man also das merkt man auch richtig wie du brennst dieses Thema wenn du sprichst dann drüber dass du wirklich mit Leib und Seele dabei bist ja bin ich ich sehe dich als Berufung und Hobby, gebe ich auf und zu ja, das merkt man du strahlst auch hier und das kommt beim Reden schon merkt man das Dankeschön ja, danke Michaela hat mich sehr gefreut heute über dich und aber auch das Airprins zu erfahren und wirklich schöne Einblicke, danke dafür und ich bin sicher da waren viele, viele inspirierende Momente dabei für viele zum Reinhören Danke für deine Einladung dass du mich zum Podcast eingeladen hast es hat viel Spaß gemacht Danke, darf ich da sein durfte Danke dir und einen schönen Urlaub noch Danke! Ciao
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