the Future of Hospitality
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What makes hotel teams truly strong (German)

Michaela Luckhardt shares how she built strong hotel teams through crisis, family life, and change. From recruiting with intention to leading with empathy, she reveals what keeps staff motivated, even under pressure. An honest, inspiring look into the people-first side of hospitality.

Michaela LuckhardtMichaela LuckhardtHotel Manager

KEY TAKEAWAYS

01

Career Changers Are An Opportunity

Michaela sees career changers as a clear chance for the industry because they bring a fresh perspective on established workflows. What matters most is a genuine willingness to serve and enjoying working with people.

02

Teams Built On Complementary Strengths

She hires people who complement the existing team and works shifts alongside them at eye level. Extra tasks are shared openly according to each colleague's strengths and preferences.

03

Staff Wellbeing Reaches The Guest

She never wants guests to notice when positions are short-staffed, so she plans and steps in herself. When the team feels comfortable and the atmosphere is right, guests sense it too.

Und wenn da eine gute Stimmung ist unterm Team und die sich gut verstehen, dann funktioniert das alles ganz gut.
MICHAELA LUCKHARDT

Transcript

105 lines

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Introduction and Interview Style

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Michaela LuckhardtIch mach gern die Vorstellungsgespräche, jemanden kennenzulernen, bisschen lockerer. Also ich hab da jetzt auch keine Liste dabei, die ich dann runterfrage. Ich les mir natürlich davor den Lebenslauf durch. Geh dann ein bisschen darauf ein oder frag gewisse Punkte, die mir jetzt unklar sind. Oder frag, was hat dich dazu motiviert, jetzt da jetzt vielleicht in eine andere Branche zu wechseln?

the Future of HospitalityHallo und herzlich willkommen, liebe Michaela. Ja, ich hab heute bei uns zu Gast Michaela Lucard aus dem Hotel Restaurant Airprinz Hotel. Hallo Michaela. Wie geht's dir heute?

0:46

A Lifelong Path in Hospitality

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Michaela LuckhardtMir geht's super. Vielen Dank. Ich hoff dir auch.

Michaela LuckhardtJa, mir geht's bestens. Danke sehr. Ja, bevor wir gleich starten und 'n tiefer bisschen was über dich erfahren, erzähl

the Future of Hospitalitystarten und 'n tiefer bisschen was über dich erfahren, erzähl gerne mal was über deinen Werdegang

Michaela Luckhardtund was Du jetzt so machst. Ja, ich bin eigentlich schon immer von Herzen und gerne Gastgeberin. Ich hab angefangen mit 12 oder 13 irgendwie mal auf irgendwelchen Festen zu kellnern. Und hab dann überlegt, als es dann losgeht, mal den Beruf den richtigen Beruf zu finden, hab ich mich doch glatt mal bei 'ner Bank beworben. Und dann hab ich Damals gab's ja noch Internet nicht, da hab ich dann mal son Buch vom Arbeitsamt geholt und hab mir mal so durchgeguckt, was mir alles gefallen könnte. Und bin dann bei Hotelverfrau hängen geblieben. Und hab gesagt, okay, das mach's ja schon immer in den Ferien und alles. Und hab dann eine Ausbildung angefangen in meiner Heimatstadt in Ludwigsburg.

Michaela LuckhardtHab mich zuerst eine Jahr gemacht als Hotelfachfrauen. Hab dann nach einem Jahr an den Bodensee in den Bayerischen Hof nach Lindau gewechselt und hab dort meine Ausbildung fertig gemacht. Bin danach in die Traube Tonbach. Und da war ich 'n knappes Jahr als Chef Terrain und bin dann als Weinstueress auf die MS Europa. Mhm. Und da war ich dann 2 Jahre, Bin ich zur See gefahren und danach gab's so verschiedene Stationen wie Schlosshotel Moorepur und äh Messe- und Kongresshotel Europa. Einmal Debitorenbuchhaltung davor und dann äh bin ich wieder an die Rezeption. Und von dort aus dann als F und B Assistentin ins Holiday in Gaben Court in Stuttgart, Weilem Dorf gewechselt.

2:20

Owning a Hotel for 20 Years

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Michaela LuckhardtMhm. Wo ich dann auch anderthalb Jahre war das glaub. Und dann ging's dann, hab ich meinen Mann kennengelernt, dann haben wir uns selbstständig gemacht mit 'ner kleinen Hotelgesellschaft. Das war dann hatten wir mehrere Hotels. Mhm. Und die waren aber in Pacht. Und irgendwann haben wir dann neunzehnhundertsiebenundneunzig in Karlsruhe 'n eigenes Hotel gekauft. Das war das in Langenburg in der in der Stadtmitte in Karlsruhe und das hatten wir über 20 Jahre.

the Future of HospitalityMhm. Ja. Und da

Michaela Luckhardthaben wir das 20 2017 haben wir das dann abgegeben, nachdem die Zentrumhotelgruppe auf uns zukam, ob wir das Hotel nicht Ihnen anschließen mögen. Wo ich am Anfang immer 'n bisschen dachte, nee, das macht's jetzt nicht. Und ich war vom Alter her, ich wollt ja nicht aufhören, nee, das macht's jetzt nicht. Und ich war vom Alter her, ich wollt ja nicht aufhören. Und dann haben wir uns damals angeboten, dass wir als Betriebsleiter bleiben können. Dann haben wir das Hotel abgegeben an die Zentrumhotelgruppe nach 20 Jahren, was schon 'n bisschen schwerfiel. Und wir sind geblieben, ich war dann Betriebsleiterin dort und wechselte dann nach kurzer Zeit als stellvertretende Area Managerin Süd. Und hab dann mit 'nem ganz lieben Kollegen, Vorgesetzten dann, die alle Hotels im Süden betreut.

Michaela LuckhardtStuttgart, Braunberg, München, Ulm. Und ja, dann kam Corona. Also, ich bin heute noch dankbar, ja, das Zentrum zur Hotel genommen hat. Ich weiß nicht, was wir gemacht hätten in Corona, ob wir das überstanden hätten von der Selbstständigkeit her. Und dann, ja, Corona hat das Ganze natürlich auf von 150 Prozent auf 0 Prozent runtergefahren. Ja. Und in dieser ganzen Phase hatt ich dann mal überlegt, was mach ich denn jetzt, wenn ich da so daheim rumsitze? Mhm. Und hat sich dann beworben bei der Nachbarschaftshilfe in Ettlingen. Okay. Wäre dann da fast hin gewechselt und dann kam durch einen Freund den Tipp, hey, bewirb dich doch mal im Air Print. Die suchen eine Empfangsleiterin.

3:52

Corona and a New Chapter

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Michaela LuckhardtAh, okay. In der Zeit und der Herr, der Eigentümer und Inhaber ist ein sehr positiver Mensch und guckt für immer in die Zukunft. Und das war sehr motivierend und inspirierend und dann hab ich mich da beworben und da bin ich heute noch jetzt als Hotelleiterin. Das war so das Trubel.

4:38

Balancing Family and Business

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the Future of HospitalityAlso ich sag mal, das ist ein sehr, sehr beachtlicher Lebenslauf, wie viele Stationen und auch also Du gemacht hast, also wirklich beeindruckend. Und und ich mein, Du warst jetzt schon 20 Jahre Unternehmerin. Was war denn für dich da so die größte Herausforderung in der Zeit?

Michaela LuckhardtDas waren verschiedene Aspekte. Also erst mal hatten wir auch 2 Kinder in der Zeit bekommen. Und die ganze Kindererziehung und für die Kinder da zu sein und das Hotel zu führen und alles unter einen Hut zu bringen, das war schon eine Herausforderung, eine Schöne. Ja, wir haben eine kleine Gar nie gehabt, deswegen hat's das 'n bisschen einfacher gemacht. Das heißt, wir mussten nicht abends noch 'n Rest für 'n Restaurant und für die Gäste da sein, sondern wir konnten das mit 4, 5 Mitarbeiter, die also 3 auf Etage und wir hatten noch 'n Nachtportier und noch 2, die uns da an der Rezeption unterstützt haben, das gut managen. 1 von uns war immer bei den Kindern und 1 war im Hotel.

Michaela LuckhardtMhm. Und dann war das ganz gut aufgeteilt und so haben wir das gut hinbekommen. Das war die eine Herausforderung. Die andere war natürlich mit sonem kleinen Hotel. Wir hatten 37 Zimmer, immer aufm Laufenden zu bleiben, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir hatten damals Existenzgründungsdarlehen bekommen, die natürlich 'ne Zeit lang tilgungsfrei waren und dann natürlich heftig einsetzen von den Tilgung her. Das war auch 'ne Herausforderung. Da hatten wir 'n starken Partner an der Seite, die Volksbank vor Ort, die da ganz toll mit dabei war und uns immer unterstützt hat. Und wir haben dann das alles ganz gut gemanagt. Natürlich ging alles, was Aber es war alles auf das Hotel ausgelegt, ja? Also das das ganze Familienleben drum herum und auch den Einsatz, den wir da gebracht haben. Und ähm die die Umsätze, die da gemacht wurden, wurden wieder reinvestiert. Da muss man halt dann schauen, dass man dann immer aufm Laufenden bleibt. Mhm. Und dann dacht natürlich in der Zeit auch die 2 ähm, sage ich jetzt mal, Wirtschaftskrisen, die da kamen, ja? 09:11 war ja dann 'n bisschen schwierig und davor noch. Mhm. Und ja, wir haben's aber mit Hing gekriegt. Da hingekriegt. Und das war so, ja, die Herausforderung, die's da so gab.

the Future of HospitalityWow, ja, ich mein also bleiben. 20 Jahre. Ich mein, was in der ganzen Zeit passiert ist und und jede Herausforderung, die man managt mit Kindern, also das ist ja, ja, da da bleibt nicht viel Zeit für für für Freizeit und Hobbys, aber schon erstaunlich. Und jetzt Das ist alles. Geld. Mhm?

Michaela LuckhardtEs geht schon. Also wir haben viel Geld andere Hobbys, ja. Ich hab, also ich laufe, ja, regelmäßig so zweimal die Woche, viermal die Woche. Da ist natürlich auch immer eine Tasche im Auto Und das Ach so. Bei uns davon. Und die Kinder, ja, die mussten halt auch das eine oder andere Mal mit. Ist auch klar.

the Future of HospitalityJa. Ist ja auch 'n ein 1 schönes familiäres Aufwachsen dann auch so. Ja. Direkt in in dem ganzen Hotellerie leben. Ja, schön und und jetzt im Hotel Airprinz, ich weiß nicht, was, vielleicht willst Du 'n bisschen was erzählen, auch vom Hotel und was da vielleicht so deine besondere, eine besondere Gästebegegnung ist, die Du nie vergessen wirst oder vielleicht auch in deiner 20 Jahre in in deinem in eurem eigenen Hotel? Vielleicht gab's da 'n besonderen Moment?

8:26

Memorable Guest Encounters

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Michaela LuckhardtEs gibt viele besondere Momente. Natürlich. Ja, es ist einfach so. Man lernt tolle Leute kennen. Mhm. Ja? Also jetzt zum Beispiel da in mal, wo wir selbstständig waren, waren wir direkt gegenüber vom Theater. Da kamen dann viele Schauspieler, viele Künstler. Dann hatten wir viele Theaterbesucher, die die Fans sind. Dann hatten wir Geschäftsleute und grad durch die jetzt die lange Selbstständigkeit und dass wir immer vor Ort waren, haben sich da auch ganz tolle Begegnungen danach noch ergeben oder auch langfristig. Also ganz witzig war auch, dass ich für ein Künstlerpfad 'n Babysitter gemacht hab nebenher, war auch, dass ich für ein Künstlerpaar dann Babysitter gemacht hab nebenher, weil unsere Kinder gleich alt waren. Echt. Und wenn die dann abends zur Probe mussten, hab ich halt dann den Sohn dann mit zu uns nach Hause genommen.

Michaela LuckhardtDann hatten wir auch schon waren waren mal haben wir's unternommen mit mit Gästen, wo man einfach die lang bei uns waren beruflich manchmal 5, 6 Jahre, immer Montag bis donnerstags bei uns waren. Da gaben sich dann natürlich nicht 'n äh auch Freundschaften, ja? Oder nähere Bekanntschaften, die teilweise bis heute noch andauern. Natürlich gab's auch jetzt die eine oder andere Begegnung entweder dort oder auch im Airprinz von besonderen Menschen, die Oder auch vielleicht auch mal 'n bisschen berühmter sind oder so. Aber es gibt so viel so viele unterschiedliche Charaktere und so viele tolle Menschen, die einem dann begegnet. Ich möcht da gar keinen jetzt besonders hervorheben. Das ist

the Future of Hospitalitytoll Wieder uns.

Michaela LuckhardtReiner eine. Ja. Mhm.

the Future of HospitalityJa, ich glaub, in der Hotellerie vor allen Dingen, aber bei deinem ganzen Lebenslauf ist es dann noch mal eine Schippe drauf. Aber da da ja, es ist schwer auch einen einen einzigen Moment rauszupicken. Manchmal hat man vielleicht was im Kopf, aber natürlich erlebt man da so viel und Du bist schon so lange mit dabei. Also Du kannst sicherlich 'n ganzes Buch darüber schreiben.

Michaela LuckhardtJa, wie alle Hoteliers auch, ne. Ja. Ja. Man lebt halt nicht. Ist doch irgendwo einzigartig,

the Future of Hospitalityne und und lebt eine andere Geschichte oder schön. Ich weiß nicht, was was denkst Du denn über über Quereinsteiger in der in der Branche? Da wird jetzt ja grade auch viel diskutiert und viel drüber geredet. Siehst Du's eher als Chance für die Branche oder als als Risiko?

10:47

Career Changers as a Chance

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Michaela LuckhardtAh, ich seh's definitiv als Chance. Ich find, okay, manchmal steht man vor der Herausforderung, dass die Quereinsteiger vielleicht nicht so die Zusammenhänge an sich in 'nem größeren Hotelbetrieb jetzt gleich auf Anhieb verstehen. Verstehen, was voneinander abhängt. Was passiert, wenn ich, was weiß ich, jetzt diese eine Reservierung nicht weitergegeben hab oder nicht weitergegeben dass der das mag oder jenes mag. Was bedeutet das für die Küche? Was bedeutet das für den Service? Aber das kann man dem beibringen. Und ich find halt schön, dass dann jemand kommt, der mal eine andere Sicht auf die Dinge hat. Verschiedene Abläufe anders betrachtet, wenn er vielleicht aus 'nem aus 'nem Büro kommt, irgendwie Büro gelernt hat oder was ganz anders gelernt hat. Die gehen ganz anders an verschiedene Sachen ran. Und das find ich sehr inspirierend und da kann man auch was davon lernen. Und deswegen, ich bin gerne für Quereinsteiger.

Michaela LuckhardtMhm. Kommt da drauf an, wie wir sie dann an die Sache ranführen und wie wir sie dann einlernen in allem. Wichtig ist Ja. Wichtig ist die Bereitschaft für die für für die Dienstleistung. Offen und und man muss schon 'n bisschen extrovertiert sein und und gern mit Menschen umgehen. Und wenn das derjenige mitbringt, bin ich, freu ich mich, wenn sich 'n Quereinsteiger berührt, ja. Ja, ja, es ist auch immer son bisschen, kommt's ja letztendlich auch wahrscheinlich, ne, auf den Menschen drauf an. Also, ne, wie

Michaela Luckhardtwie

the Future of Hospitalityder offen, Neues zu lernen? Was bringt der fürn Mindset mit irgendwie? Das sagt man ja immer so typisch diese Soft Skills, die dann da irgendwie mehr ausmachen dann als das, was man gelernt hat an sich, ne. Und Ja. Solang man für die Gäste da ist. Jetzt hast Du gesagt, wie ihr, also welche Entwicklungen machen dir denn so gerade in der Hospitality vielleicht aktuell Sorgen? Für vielleicht jetzt auch speziell nach Corona oder ich mein, es ist schon 'n bisschen her, aber trotzdem, da hat sich ja viel geändert oder vielleicht auch gerade aktuell. Was

12:20

Staffing Gaps and Rising Costs

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Michaela LuckhardtJa, es war jetzt schon 'n bisschen schwierig, grad was das Personal betrifft. Also dass man jetzt dann wieder alle Stellen voll besetzen kann. Es hat jetzt schon 'n bisschen gedauert. Das ist schon 'n bisschen knapp geworden. Die Fachkräfte waren natürlich damals oder alle waren in irgendwelche Richtungen abgewandert. Das hat jetzt eine Weile gedauert, bis die dann alle wieder zurückkommen. Das ist schon eine Herausforderung, vor allem auch die Zeiten dann zu überbrücken, wo dann nicht alles voll besetzt ist. Ja? Auch wenn das der Gast runterleidet. Also das ist was, was ich persönlich überhaupt gar nicht möchte, dass der Gast merkt, dass wir da jetzt vielleicht den ein oder an der Position weniger haben. Das ist Sachen, die muss man dann planen und organisieren, sich selbst mit einbringen, natürlich.

Michaela LuckhardtWeil ich total gerne mach. Und was noch 'ne Herausforderung ist oder in der letzten Zeit sind natürlich und das ist liest man ja überall die steigenden Preise. Mhm. Die man da auffangen muss, seien's die Lebensmittel. Das merkt ja jeder selber, wenn er einkaufen geht, sei's die Energiekosten, alles, was so zusammenkommt. Und natürlich muss man auf eine Art und Weise das auch an die Gäste weitergeben. Und das stößt natürlich auch nicht immer auf Verständnis. Mhm. Und das ist die Argumentation, die Herausforderung, das Umlegen, das äh die Herausforderung und ja. Man sieht's ja in den Nachrichten auch oder in den jetzt in den Branchennachrichten, dass immer wieder Kollegen aufgeben müssen, zu machen, Öffnungszeiten reduzieren.

Michaela LuckhardtDas kommt ja nicht von irgendwo hin. Und da müssen wir jetzt dann, ich hoff natürlich dann auch, wie alle anderen jetzt auch, dass das bald umgesetzt wird mit der Mehrwertsteuer, dass man dann wieder 'n bisschen Luft bekommt.

the Future of HospitalityJa, ja, hoffentlich. Da haben, glaub ich, auch wirklich viele Hoteliers und und generell die ganze Branche dafür gekämpft, dass das wieder zurückkommt. Ja, also es es geht vielen Hotels so und mit jedem, den man spricht, ist es sind halt viele in der irgendwie in der Coronazeit gegangen, auch die Branche gewechselt. Und es ist aber schön auch zu hören, dass jetzt, zumindest bei euch, so langsam das Team wieder stabilisiert ist und und sich langsam alles auch wieder einspielt.

Michaela LuckhardtJa, Herausforderung ist auch natürlich die Bürokratie, die nicht weniger wird. Ja? Ich setze hier Formulare da, Auflagen hier, das sind auch Sachen. Wenn man natürlich 'n großes Team hat und 'n großes Hotel ist, kann man das verteilen. Mhm. Ich seh ja auch in 'ner Schwierigkeit, denn wenn ich jetzt an meine Selbstständigkeit zurückdenke, wenn dann eine Person, 2 Personen in sonem kleinen Hotel die ganze Bürokratie stemmen muss, ist es auch eine Herausforderung.

15:24

The Burden of Bureaucracy

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the Future of HospitalityJa, ja. Ja, ich ich bin mir sicher, da kannst Du auch sicherlich viel mitgenommen aus deiner Selbstständigkeit jetzt in deinen in deinen jetzigen Berufen. Und da ist die Halbzeit sicherlich auch sehr froh drum, dass Du da so viel auch im Hintergrund wahrscheinlich dann noch so viele Kenntnisse mitbringst. Aber ja, Bürokratie, ich glaub, muss man gar nicht weiter drüber reden. Deutschland ist immer, also absolut, absolut. Und was macht denn für euch dann son starkes Rezeptionsteam aus? Habt ihr 'n Erfolgsrezept oder auf was achtest Du, oder

16:09

Building a Strong Reception Team

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Michaela LuckhardtAlso ich versuch schon, also bei den Vorstellungsgesprächen wir zueinander passen, dass da, dass ich Bewerber ins Team hol, die uns ergänzen. Mhm. Wir arbeiten sehr auf, also wir arbeiten auf Augenhöhe. Ich bin ja selber oft auch mit an in der Schicht, an der Rezeption. Und wir teilen unser Wissen, jeder erklärt jemand den anderen was. Wir nehmen Kritik an, wir Mhm. Sie weisen drauf hin, wie wir was anders machen können. Wir haben da 'n offenes Ohr, dass wir uns austauschen. Wie der ganze Ablauf an der Rezeption ist. Ich versuche, außer den täglichen Arbeiten natürlich die anfallen, die gemacht werden müssen, die ganzen Zusatzaufgaben möglichst nach den Eigenschaften und den Stärken von den Teamkollegen zu verteilen. Also wir besprechen das auch und wir sagen, hey, was möchtest Du denn gern machen?

Michaela LuckhardtUnd das klappt ganz gut. Mhm. Dass wir das so aufeinander aufteilen. Und die sollen sich natürlich auch entfalten können an der Rezeption. Und wenn da eine gute Stimmung ist unterm Team und die sich gut verstehen, dann glaub ich, funktioniert das alle Dann funktioniert das alles ganz gut.

the Future of HospitalityJa. Ja, das ist gerade schon wichtig.

Michaela LuckhardtWie bitte? Noch? Die Freude an der Arbeit und die gute Einarbeitung ist wichtig. Und dass man denen auch Zeit gibt, anzukommen.

the Future of HospitalityMhm. Ja, son quasi das Onboarding und ne Ja. Am Anfang kennenlernen. Und ja, also ich ich ich denke auch, dass das das Wichtigste ist irgendwo, ne. Wenn man sich wohlfühlt, dann dann spürt das auch der Gast. Und jetzt hast Du schon 'n guten 'n gutes Stichpunkt gebracht, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Und wie motivierst Du denn dein Team für, also generell, wenn die auch in der Dienstleisterrolle, ne, da kenne ich ja auch selber, man steht oft unter Druck, ne, so ist es halt einfach, wie wie wie motivierst Du sie, dass sie immer trotzdem lächelnd an der Rezeption oder auch in anderen Bereichen unterwegs sind und ja, ist nicht immer einfach.

Michaela LuckhardtNee, ich kann einfach ist es nicht Ja. Es ist halt, also die kommen ja schon mal und das ist ja schön motiviert zu uns, weil sie haben uns ja ausgesucht und sie haben den Job ausgesucht, sie haben das gelernt. Und ich seh da meine Aufgabe da drin, dass ich diese Motivation halte, ja? Dass sie immer demotiviert werden durch durch irgendwelche Geschehnisse, durch uns oder so. Das Und deswegen schaue ich drauf, dass Wünsche erfüllt werden, was der Dienstplan betrifft, dass sie sich wohlfühlen bei uns, dass wir viel Freude und Spaß haben bei der Arbeit, mit neben der Professionalität natürlich dann auch. Das man muss ja auch Also ich seh das halt auch so, die man verbringt ja die meiste Zeit vom Tag, ja, eigentlich? Also die Wachzeit dann schon bei der Arbeit und es muss dann natürlich auch stimmen. Man muss Mir ist es wichtig, dass Sie gerne kommen, dass wir uns da austauschen, dass wir, dass ich Ihnen 'nen Back-up gebe, dir das Rüstzeug an die Hand geborene, den ganzen Tagesablauf hinzubekommen.

Michaela LuckhardtAuf die spontanen Dinge zu bewältigen, auch mal Feedback zu bewältigen, das vielleicht äh mit 'ner konstruktiven Kritik einhergeht von dem Gast. Mhm. Dass ich aber dann und das wissen die dann da bin, wenn sie nicht mehr weiter wissen, was sie auch aufbauen kann und sie jederzeit zu mir kommen können. Und und immer wieder das Gemeinsame, dass wir das gemeinsam schaffen. Wir machen Teamabende und machen wir 'n Team und wir sprechen alles, gehen auch mal, setzen uns mal an die Seite, dann haben sie Tipps, wie man was besser machen kann fürs nächste Mal. Mhm. Echt auch die vielleicht und dann nehmen wir die Schnittmenge. Und wir machen viel wirklich entscheiden gemeinsam und machen gemeinsam. Und ich glaub, das trägt gut dazu bei. Und wir lachen auch mit uns und mit den Ich sag dann halt auch immer, mein Gott, wenn da jetzt mal 'n Typfehler ist oder so was oder das nicht ganz klappt mit der Technik, ist nicht schlimm.

Michaela LuckhardtDer Mensch vor uns und neben uns, das sind die Wichtigen, die Gäste und Leo, dass das alles harmoniert und der Rest können wir dann nachher noch beheben. Da haben wir ja auch 'n IT dafür.

the Future of HospitalityGenau, dass Du auch zu tun hast. Nee, ist schön gesagt. Ja, also dass, ne, Gästemitarbeiter, wenn wenn das nicht wär, dann man verbringt ja wirklich die meiste Zeit irgendwie in der Arbeit, sag ich jetzt mal oder mit den Menschen, mit denen man arbeitet, wie wie also wahrscheinlich schon fast mehr wie mit seiner eigenen Familie. Also man wächst ja irgendwie als Familie dann auch noch mal zusammen.

Michaela LuckhardtUnd Ja, wir sind sicher auf die Aber es ist ja nicht nur die Arbeit, sondern wir bringt ja dann auch vielleicht mal eine 1 Aufgabenstellung von zu Hause mit und dann geht's einmal nicht so gut. Und ich find, Kommunikation ist auch wichtig. Und das ist immer wichtig, dass man sich dann austauscht und sagt, hey, heut ist mir einfach nicht so, dann kann man auch dafür Rücksicht nehmen. Dann ist wichtig die Wertschätzung, die man dem Kollegen entgegenbringt. Und ja, wenn man wieder respektvoll miteinander umgeht und auch 'n respektvollen Ton miteinander hat, wenn's auch mal 'n wenn's auch mal 'n bisschen schwierig wird und auch das vor Also für mich ist auch das Vorleben wichtig. Also ich bin jemand, der das gezeigt und vorlebt und auch sagt, jetzt ist jetzt nicht so schlimm. Wir kriegen das alle hin.

Michaela LuckhardtDann ja, ich denk, die positive Grundstimmung, die ist auch wichtig.

the Future of HospitalityJa, ja, glaub ich dir sofort. Und Du hast mal auch einen Beitrag geschrieben, da sprichst Du auch über Team Wohlfühlmomente.

Michaela LuckhardtJa, ja.

the Future of HospitalityVielleicht hast Du dir jetzt schon 'n paar Sachen angesprochen, aber was meintest Du damit konkret?

Michaela LuckhardtAlso grad auf dem Bezug, was ich ja grad gesagt hab, wie viel Zeit wir verbringen. Es ist Okay. Okay. Also das war Dass jemand gern zur Arbeit kommt, ja? Ich sehe die Aufgabe dadrin, dass ich die die die Grundpfeiler dafür schaffe, dass jemand gern kommt und ich denk, oh, jetzt muss ich da wieder hin. Mhm. Ja, oder da ist jetzt der Kollege oder dies oder jenes oder das passt nicht. Sondern das sind die Wohlfühlmomente. Auch die Wohlfühlmomente, dieses Feedback, der das positive Feedback, was wir auch von Gästen oder Kollegen auch bekommen, wenn was groß im Haufen ist oder wenn die Spaß mit uns haben. Und das sind die Wohlfühlmomente, die ich da drin sehe, dass, ja, dass alles drumherum stimmt und man nicht genervt ist oder sich zur Arbeit zwingen muss. Die die Atmosphäre muss einfach stimmen.

the Future of HospitalityJa, absolut. Und dass man, ne, die kleinen Dinge zelebriert irgendwie oder

Michaela LuckhardtDie gemeinsamen Erlebnisse, Mhm. Man sich gemeinsam freut. Das Feedback teilt, weil ich hab jetzt arbeiten mit so 'nem Programm, wo das Feedback auch sammelt, wo auch dann mal Namen fallen und und es genannt würde. Die Gäste sagen, selbst selbst demjenigen, das war toll, wie er mich empfangen hat oder der hat 'nen tollen Service gemacht und so. Also das gehört auch alles mit dazu, dass man das dann teilt. Da ist auch die Motivation wieder wieder an den Gast zu gehen oder auch mal schwierigere Dinge dann zu pendeln.

the Future of HospitalityJa, auf jeden Fall. Ja, das Feedback der Gäste, ja, das das habt ihr jetzt quasi 'n eigenes Tool bei euch, dass ihr das im Hotel sammelt.

Michaela LuckhardtMeintest Du, oder? Wir haben viel neuesten haben wir arbeiten mit mit einem Tool da, wo wo alles reinbringt und wo wir auch so Tendenzen dann auslesen kann, wo geht Reialisieren und aha. Genau. Das wird so und so oft erwähnt und das wird so und so oft erwähnt. Und das ist 'n gutes Arbeiten damit und das kann man dann auch gut weitertransportieren.

the Future of HospitalityAch, super. Okay. Ja, und wie Du gesagt hast, ist auch immer wichtig, dass ja jeder irgendwo auch, ne, persönliche Dinge mitbringt, ne. Man ist nicht immer gut gelaunt. Man ist nicht immer Richtig. Am Strahlen, wenn man in die Arbeit kommt. Manchmal hat man auch persönliche Dinge und dass man Ja. Diese Herausforderungen, die einen dann irgendwo auch mit einem rumtragen an dem, also jeder ist ja nicht super gelaunt jeden Tag, dass man das aber auch offen mitbringen darf. Und und also das das

Michaela Luckhardthast Du sehr schön gesagt, dass es Muss ich auch entfalten und auch am, ja, mit sich selbst bleiben kann, ja? Das muss ja eine Mhm. Muss authentisch sein. Wenn ich irgendwelche Phrasen runter spreche, die bei 'ner Begrüßung von 'nem Gast oder sonst wie, die gar nicht zu mir passen, die die dann dann ist das Ganze nicht authentisch und die das merken die Gäste, das merken andere, das merken die Kollegen. Find ich wichtig, dass da die jeder seine Persönlichkeit dann auch entfalten kann. Und das gehört auch, wenn ich wohlfühlen dazu. Wenn wenn ich hingehen muss und sag, ich muss mich da jetzt verstellen, damit ich diesen Anforderungen dann entsprech, dann Mhm. Geht es auf die Dauer nicht gut. Mhm.

the Future of HospitalityKlar. Weil wenn's einem selber nicht gut geht, kann man jetzt nicht den ganzen Tag strahlen oder das dann dann rüberbringen. Und ich denk, es ist auch okay, wenn man nicht immer 24 oder 24 Stunden nicht, aber 8, 9 Stunden lächelnd an der Rezeption steht. Also, ja, was machen für dich denn so die die die kleinen Details aus in einem 5 Sterne Hotel oder in einem 5 Sterne Aufenthalt, welche welche Details sind wichtig oder auf welche legst Du besonders wert?

Michaela LuckhardtFür mich ist es die Herzlichkeit und die Authentizität, die für mich sind die Echtheit. Also ich persönlich mag diese, ja, das steife nicht so gerne. Mhm. Die den der der kleine Serviceschritt mehr, den find ich toll. Also wenn ich dann laufen war und mir dann praktisch schon der der Domen schon mit der Flasche Wasser entgegenkommt und sagt, hey, war's 'n guter Laufer, Du brauchst jetzt hier erst mal was zu trinken, find ich super. Mhm. Das sind 3 Gesten, mit dem man nicht rechnet. Man man hat ja bestimmte Vorstellungen, wenn man ins Fünfsternehotel geht, das muss man haben, das kommt allein von der Klassifizierung her. Mhm. Ja? Sie müssen gewisse Dinge erfüllen, aber das sind so die kleinen Momente, die ja, mir das Wohlfühlen, dann besser machen. Und das sind Sachen wie, dass man sich nicht nur den Gast an sich kümmert, sondern die Kinder auch, dass man da vielleicht was hat, dass man für die Haustiere irgendwas hat.

Michaela LuckhardtNatürlich gefallen mir auch die, die die die, was weiß ich, die Kosmetikprodukte oder so was, die man 'n 5 Sterne Hotel dann vielleicht eher hat. Aber oder die Servicebereitschaft, gute Betten und und und die Mhm. Wissen, dass alles doch immer im gepflegten Zustand ist. Aber die Sicherheit, dass man sich sicher fühlt, das ist auch 'n Punkt. Aber so, ja, die kleinen Extras und die authentische Freundlichkeit und Herzlichkeit von von den Kollegen, von den von dem Team, das da ist, wo man merkt, die haben eine gute Stimmung untereinander. Das sind so die Kleinigkeiten, die für mich wichtig sind. Ja, stimmt, aber das haben andere reduziert, das haben andere natürlich auch.

the Future of HospitalityJa, stimmt. Das ist auch das, was irgendwo dann vielleicht, also ne, wie Du jetzt gesagt hast, nee, natürlich, wenn man in 'nem Fünfsternehotel geht, hat man 'n gewissen Anspruch und man weiß, das und das bekommt man. Und und das bekommt man dann aber in jedem Fünfsternehotel. Aber was ist dann der Unterschied? Die Kleinigkeiten, die Mitarbeiter sind ja dann immer das, ne, was dann den Unterschied machen will. Leben und wie ist das Leben? Mhm. Und die Atmosphäre, wie Du vorher auch schon gesagt hast, wenn sich die Mitarbeiter wohlfühlen, dann strahlend sieht es natürlich auch ihren Gästen über aus. Und und jedes Elternteil ist happy und glücklich, wenn wenn wenn die Kinder auch beachtet werden und und und und auch ein Hundebesitzer ist glücklich, wenn sein Hund beachtet wird. Also ja, da hast Du recht, das damit rechnet man dann nicht immer auf auf die kleinen Dinge.

Michaela LuckhardtJa.

the Future of HospitalityUnd ja, ich hab auch gelesen, Du lädst jetzt oder schon länger zu Gesprächen bei Kaffee ein. Auch sehr, sehr schön, fand ich sehr, sehr schön. Was ist da die Idee dahinter? Wie bist Du darauf gekommen? Erzähl mal.

Michaela LuckhardtAlso der Kaffee ist ja klar, ist 'n Synonym, ja, für den Kaffee, Tee, Schokolade, Wasser. Und ich find Ja. Ich mach gern die Vorstellungsgespräche, jemanden kennenzulernen, bisschen lockerer. Also ich hab da jetzt auch keine Liste dabei, die ich dann runterfrage. Ich les mir natürlich davor den Lebenslauf durch, geh dann ein bisschen darauf ein oder frag gewisse Punkte, die mir jetzt unklar sind oder frag, was hat dich dazu motiviert, jetzt da vielleicht in eine andere Branche zu wechseln? Aber ich finde, das ist einfach ein entspannteres Miteinanderreden, wenn man irgendwo in bei uns in der Ecke in 'nem Kaffee sitzt oder in 'ner Bibliothek gemeinsam 'n Kaffee drin und einfach sich 'n bisschen unterhält und dann das nicht ganz so steif ist. Und das ist ja nicht nur das Vorstellungsgespräch, sondern das zieht sich dann auch weiter. Ich mach auch meine Feedbackgespräche so. Also ich hab auch bloß im Hotel rauszugehen.

Michaela LuckhardtWir gehen dann in eine Eisdiele oder

Michaela LuckhardtAh echt? In der NA GIBISTO

Michaela Luckhardtund machen dann die Feedbackgespräche dort vor Ort. Natürlich gibt's dafür Vorlagen, ja, die man einhält, aber es ergeben sich doch in 'ner anderen Atmosphäre auch der eine oder andere Punkt außerhalb dieser Tabellen oder dieser dieser Bewertungsformulare, die man dann bespricht. Und andere Ideen, die da mit einfließen, wenn man einfach eine lockere Atmosphäre hat.

the Future of HospitalityAlso schön. Ja, also das find ich wirklich inspirierend und vorbildlich. Also es das ist halt, ich hab jetzt ja auch schon in einigen Hotels gearbeitet, aber wenn man dann so was hört, das ist dann halt immer anders, ne. Das ist irgendwie out of the box. Und wenn immer was anders ist, dann bleibt es irgendwie hängen. Und das find ich richtig schön. Also wenn wenn mein Manager mit mir irgendwo in Eisdiele gegangen wäre zu sonem Feedbackgespräch, Das ist dann halt,

Michaela Luckhardtja, wie Du gesagt hast, ich kann mir schon gut vorstellen, dass sich da der ein oder andere dann noch mehr öffnet, weil das halt Habt ihr ja im Vorfeld von dem Podcast erzählt, dass meine Söhne in in Schweden leben. Ja. Und 'ne schöne Tradition, die gehen mehrmals am Tag, das sind so 2 Pausen, die heißen Ficker, da gehen die Kaffee trinken und nehmen 'n Teilchen mit, man muss mindestens zu zweit sein und dann tauschen die sich da aus und das find ich auch 'ne schöne Tradition, die machen das super.

the Future of HospitalityJa. Ah, okay, super.

Michaela LuckhardtSollten wir vielleicht auch einführen.

the Future of HospitalityJa, ja. Ich also ich ich hatte auch zuletzt ich gesagt gehabt, dass ich das richtig schön finde, dass dass, wenn ich damals auch die Möglichkeit gehabt hätte, dass auch ich mir sehr gut vorstellen kann, dass man in soner Atmosphäre wie jetzt in 'ner Eisdiele, wie Du gesagt hast oder in 'nem Restaurant oder halt einfach außerhalb des Hotels, dass man sich mehr öffnet oder auch offener ist, vielleicht auch eine Herausforderung, die man wirklich hat oder mit sich trägt, sich da dir gegenüber zu öffnen. Ja. Weil's halt nicht so im Büro ist, die Kollegen sind irgendwie nebenher oder nicht weit weg und am am am am Arbeiten, dass es irgendwie einfach 'n bisschen entspannter ist, kann ich mir vorstellen.

Michaela LuckhardtJa und mir ist mir ist ja auch wichtig, es geht ja nicht nur, dass ich Ihnen Feedback geborene, sondern dass Sie mir ja auch Feedback geben. Es gibt ja auch Sachen, die ich anders machen kann, dann kann man sich da vielleicht doch, wenn man da draußen sitzt oder auch in irgend 'nem Café oder so dann leichter austauschen, was auch diese Ebene betrifft.

the Future of HospitalityJa, ja. Ja richtig, also ich finde es eine richtig, richtig tolle Idee, hab ich mir gleich gedacht, als ich das gelesen habe, aber jetzt wo Du so erzählst, das macht halt auch nicht jedes Hotel und das ist dann schon was wertschätzendes sehr für den Mitarbeiter. Ja, wie ermutigst Du junge Menschen den Beruf zu wählen?

Michaela LuckhardtJa ich erzähle Vollmondvollen Hotelberuf. Ja ich komm dann schon alles son bisschen ins Schwärmen, weil ich finde ich hab eine ganz tolle Zeit. Ich mach das jetzt ja wirklich ja schon ziemlich lange und versuch dann zu erzählen, also erstmal haben wir unglaubliche Möglichkeiten. Natürlich hatten wir zwischendurch ein Tief, wo dann, ich hab früher zu den Kindern immer gesagt, hey, kommt ins Hotelfach, da bist Du nie arbeitslos, ja? Bin ich jetzt mittlerweile vorsichtig damit, nach dieser einen Phase, die wir da hatten mit Corona. Aber doch bitte bietet unser Job so viel, ja? Und und wir können die Welt bereisen, jetzt wie auch ich aufm Schiff war und ich versuch halt das zu vermitteln, was wir alles mit dieser Ausbildung machen können oder auch in andere Branchen wechseln können. Es ist so, dass auch weiterhin junge junge Menschen aus unserer Branche auch in anderen gefragt sind, weil sie eine gewisse Verständnis mitbringen, diese 'n Umgang mit Menschen mitbringen, den man sonst vielleicht nicht so in dem Maße gelernt hat. Und wir haben ja wirklich die Chance, ins Ausland zu gehen. Wir haben in Hotelketten zu gehen, in Stewardess zu werden, auch 'n Schiff zu gehen. Und ja, so versuch ich von meinen Erfahrungen her zu vermitteln, wie schön unser Job ist. Und ich mach den jetzt schon so lang und mach ihn immer noch total gerne.

Michaela LuckhardtUnd deswegen ja, ich vorleben ist es ich zu erzählen und vorzuleben, warten wir mit diesem Job alles, damit ich diese Arbeit alles machen kann.

the Future of HospitalityJa, ist ja auch alleine die ganzen Stationen, die Du jetzt schon durchlebt hast und was Du alles gemacht hast und ne, von Angestellter bis Selbstständiges oder eigenes Unternehmen so lange geführt, wie Du gesagt hast, Ausland, es gibt so viele Möglichkeiten und ja, man lernt ja auch irgendwo viel, finde ich immer fürs Leben so in der in der Hotellerie, einfach durch die ganze Arbeit mit Menschen und und.

Michaela LuckhardtNatürlich gibt's auch Herausforderungen, die verschweig ich natürlich auch nicht, ja, man muss sich schon darüber bewusst sein, dass man natürlich wie in anderen Berufen auch ja am Wochenende dann arbeitet oder abends arbeitet, wo die Freunde natürlich feiern gehen oder so. Ne? Das ist a. Aber ich finde immer noch, dass die positiven Seiten viel, viel mehr sind wie jetzt diese Herausforderungen, die da vielleicht noch auf einen zukommen.

the Future of HospitalityJa auf jeden Fall und ich persönlich, also ich war auch immer jemand, ich hab immer gerne am Wochenende gearbeitet. Also ne, wenn wenn gerade wenn man ne, vielleicht auch mal was vorhat oder so, wo am Wochenende dann alle sind, ja, Sommer, Freibad am Wochenende, ist alles rammelvoll und dann kann man auch unter der Woche wirklich auch mal schön was genießen oder in ruhiger Atmosphäre einkaufen gehen oder Ja. Oder oder oder. Also es es bringt auch viele Vorteile mit sich am Wochenende zu arbeiten. Und welche Rolle spielen Weiterbildung und oder Weiterentwicklung bei euch im Haus? Ohne große.

Michaela LuckhardtMhm. Eine große Rolle auch die schon. Also wir haben wir arbeiten erst mal mit externen Unternehmen zusammen, die und die ins Haus kommen, die dann also die Avento ist es zum Beispiel die Schulung für die Abteilungsleiter abhalten, für die Führungskräfte, für die Azubis, für für für das Team an sich. Wir haben im Internet die Möglichkeit, Schulungen zu geben, das dann haben wir die Abteilungsleiter, die die Azubi schulen. Da geht's dann halt spezifisch wie Käseschulung, Kaffeeschulung, Filetieren, Service am Gast, solche Dinge. Das machen wir ja teilweise auch intern. Und auch die Entwicklungspotenzial im Haus selber, dass man nach der Ausbildung bleibt und dann Karriere im Haus macht, sind auch wirklich gegeben. Also wir haben die ehemalige Azubis, die eine ist jetzt stellvertretende Verkaltungs Verkaufsleiterin, die andere ist Reservierungsleiterin, wir haben 'ne Direktionsassistentin, die bei uns in der Ausbildung war. Also auch hier, hatten wir überhaupt große

the Future of HospitalityChancen. Ja, das ist super. Also Weiterentwicklung ist auch immer, finde ich, ein Benefit für die Mitarbeiter und es ist ja schön, dass ihr da auch 'n Mix habt von externen Trainer, wo man vielleicht auch wieder andere Perspektiven, andere Dinge lernt und zum einen von seinen eigenen Vorgesetzten, die das Hotel dann halt auch wirklich kennen und die eigenen Herausforderungen wahrscheinlich noch besser kennen, wie damit umzugehen ist, im eigenen wahrscheinlich noch besser kennen, wie damit umzugehen ist im eigenen Hotel.

Michaela LuckhardtJa und wichtig ist halt auch und das finde ich toll, dass dann die ganzen Abteilungen zusammen geschult werden. So kann man sich auch austauschen, dass man Verständnis für die Küche mitbringt, wo übrigens auch ein ehemaliger Azubi jetzt schon stellvertretender Küchenchef ist. Boah, okay. Also, in allen Abteilungen bei uns so und dann tauscht man sich aus und bringt bringt auch mehr Verständnis dann auch für die anderen, wenn mal irgendwo bisschen mehr Stress ist oder weniger Stress ist und das ist auch sehr gut gelöst.

the Future of HospitalityJa, das ist super. Es macht auch wirklich so viel mehr aus, wenn man wenn man versteht, ne, ich ruf jetzt schon 20 Mal in der Abteilung an und keiner geht ans Telefon, nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie auch da im Schnitt sind Genau. Und und das hilft wirklich schon viel manchmal allein dieses Verständnis für die anderen Abteilungen oder was da die Herausforderungen ist, dass man dann auch versucht so irgendwie gegenseitig 'n bisschen hinzuarbeiten und

Michaela LuckhardtDa ist die Kommunikation natürlich untereinander wichtig und wie Du grad selber gesagt hast, das Verständnis füreinander.

the Future of HospitalityAber auch da spielen dann wieder deine Wohlfühlmomente und was Du gesagt hast, das Ganze im Team auch sone große Rolle, dass sich natürlich auch zwischen den Mitarbeitern ne Wohlfühlmomente quasi entstehen und man einfach sagt, okay komm, was war denn da jetzt, lass uns mal drüber reden oder auch offen ist miteinander von Abteilung zu Abteilung, ne, wie können wir's besser machen oder wie können wir den Prozess insofern ändern, dass es mehr Sinn für beide Seiten ergibt? Und das entsteht halt auch besser in einem in 1 schöner schönen, schönen Arbeitsatmosphäre.

Michaela LuckhardtJa, definitiv.

the Future of HospitalityJa, welche welche Trends oder Herausforderungen siehst Du jetzt? Digitalisierung ist jetzt ein großes Thema. Ja, in der Luxushotellerie 5 Sterne so die nächsten 5, 10 Jahre, also 5 bis 10 Jahre. Was glaubst Du wird sich verändern? Positiv, negativ? Was ist deine Meinung dazu?

Michaela LuckhardtAlso die die ganze Digitalisierung und natürlich die Arbeit auch mit KI und allem kann uns oder bringt viel Erleichterung, ja? Es man kann Prozesse beschleunigen und sich wieder mehr auf den Gast konzentrieren, weil das ist für mich 'ne ganz große Herausforderung, dass er, dass der Gast an sich dann nicht auf der Strecke bleibt. Natürlich ist es toll, wenn man in Business Hotels in Städten einfach einchecken kann, ohne dass man groß auf den Rezeptionisten warten muss, aber ich find in 5 Sternen 5 Sterne Hotel, da muss man dann halt den Weg finden, wo der einmal der Service nicht leidet, sondern der und auf der andere Seite dann doch die Digitalisierung voranschreitet.

Michaela LuckhardtDas ist ein Grad, den man dann finden muss. Aber im Hintergrund schafft die Digitalisierung natürlich unheimlich viel Erleichterung. Jetzt auch, ich sag jetzt mal, auch grad für diese Feedback Beantwortung, wenn das gebündelt ist, spar ich unheimlich viel Zeit, ja? Wenn gewisse Prozesse im Vorhinein vom Check in schon eingegeben sind. Das kennen wir ja alles, digitaler Meldeschein und so weiter. Auch das spart Zeit. Man muss sich dann öffnen, ja, und für sich herausfinden, wie man da am besten mitarbeiten kann.

Michaela LuckhardtUnd ansonsten,

Michaela Luckhardtja, ist natürlich die die die Integration von KI schon wichtig, so kann man sich nicht davor verschließen. Aber wie gesagt, auch die Grenze finden und ich natürlich hatten wir durch das, dass es die digitalisiert ist und auch verschiedene Prozesse erleichtert werden, wieder mehr Zeit auch für den Gast, ja? Wieder andersrum, weil wenn man viel Verwaltung vorne macht oder noch viel eingeben muss oder sowas, dann bleibt natürlich die Kommunikation ein bisschen dann auf der Strecke und so haben wir ein bisschen wieder mehr Zeit zuzuhören und den Gast auch dann dadurch durch diese an uns zu binden. Also ich seh beides 'ne Chance natürlich,

Michaela Luckhardtdurch die Realisierung

Michaela Luckhardtund man muss halt aufpassen, klar kommt dann wieder das Thema Datenschutz und so weiter alles mit auch. Da müssen wir schauen, wo der Weg uns hinfindet. Ich glaub, das macht eine schnelle Entwicklung, kommt auf uns. Ja.

the Future of HospitalityJa, ich bin gespannt auch, also es ja, wie Du gesagt hast, ist ja rasant schnell, also mit KI natürlich und allem höchste aktuell und brennendes Thema, aber ja, 'n Weg zu finden, wie Du gesagt hast, ist schön, dass es den Mitarbeitern hilft, entlastet und somit halt mehr Zeit für den Gast bleibt und das, was wirklich zählt. Also vor allem in in der Luxushotellerie,

Michaela Luckhardtja. Ja, also ich glaub, ich war jetzt auch mal in 'nem Restaurant, da fuhr dann son Roboter lang und brachte die Speisen. Das finde ich halt Ja, aber das geht halt, find ich, in der Luxushotellerie gar nicht. Ja, da muss einfach diese Ansprache und sowas sein. Klar, das ist jetzt meine Meinung, ja? Da gibt's bestimmt auch genug, die der Meinung nicht sind. Es ist toll, für die dort hat es bestimmt eine enorme Erleichterung geschaffen, aber das persönlich finde, also ich finde jetzt so ein Roboter für uns so nicht passend. Ja und da muss man halt dann schauen. Ja. Doch faszinierend ist das allemal.

the Future of HospitalityJa, auf jeden Fall, da muss man sich dann erst mal dran gewöhnen an dieses neue Bild. Aber klar, wenn man auch viel Geld zahlt als Gast für für son schönen Aufenthalt, erwartet man ja auch, wie Du vorher auch schon gesagt hast, ne. Man erwartet auch irgendwie 'n gewissen Service, wenn man in 'n Filmschiano Hotel geht und da werden dann halt zumindest bis jetzt noch Menschen mit Lächeln erwartet, die auf die Bedürfnisse eingehen und eben kein Roboter, also Oder 'n Hologramm. Glaube ich auch. Ja genau. Wer weiß, was da noch kommt. Ja. Ja danke Michaela. Also wir sind schon am Ende angekommen.

Michaela LuckhardtJa gerne. Und ansonsten kriegst Du noch einen einen letzten

the Future of HospitalityTipp oder in 1 irgendwas, was dir auf der Seele liegt, mitgeben deinen Zuhörern, was Du gerne weitergeben möchtest allgemein oder zu dir?

Michaela LuckhardtJa, ich glaube wir haben über einiges gesprochen und ich freu mich immer noch, ja, über immer meinen Beruf und dass ich den ausüben darf und ja, was gebe ich mit. Es ist wirklich was Schönes, was wir tun, die die Dienstleistung und Gastgeber sein und ich hoff, dass noch viele weitere junge Menschen kommen und das auch so empfinden und dann auch bei uns bleiben, also nicht bei uns jetzt an sich auf dem Betrieb gesehen, sondern Ja. Branche, denn es ist bietet wirklich so viele schöne Möglichkeiten und macht so viel Freude. Ja. Und es braucht man zusätzlich

the Future of Hospitalityvor allem in Führungspositionen, die das so sehr lieben und lieben und weil ich glaub, ne, deine ganze Emotionen und und dieser ganze Elan, das geht dann automatisch auf die auf auf das ganze Team über und und das ist schon wirklich, das das spürt man. Also das das merkt man auch richtig, wie Du brennst für dieses Thema. Wenn Du sprichst dann drüber, dass Du wirklich mit Leib und Seele dabei bist. Ja, bin ich.

Michaela LuckhardtJa. Ich rede da als Berufung und Hobby. Gebe ich auf und zu.

the Future of HospitalityJa, ja. Das merkt man, das merkt man. Also strahlst auch hier und und das das kommt beim Reden schon, merkt man das.

Michaela LuckhardtDankeschön.

the Future of HospitalityJa, danke Michaela. Hat mich sehr gefreut, heute mehr über dich und aber auch des Airprinz zu erfahren und wirklich schöne Einblicke. Danke dafür und ich bin sicher, da waren viele, viele inspirierende Momente dabei für viele zum Reinhören.

Michaela LuckhardtJa. Imke dir Tanja, danke für deine Einladung, dass Du mich zum Podcast eingeladen hast. Es hat viel Spaß gemacht. Danke, dass ich da sein durfte.

the Future of HospitalityDanke dir und einen schönen Urlaub noch. Ja danke. Gut.

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