the Future of Hospitality
EPISODE · 38 MIN

Von Overtourism zur regionalen Chance

Können Städte den Tourismus fördern, ohne an Lebensqualität zu verlieren? René van Schie von Metropool Regio Amsterdam erklärt, warum Qualität statt Quantität, Hotels mit Mischnutzung und regionale Attraktionen funktionieren. Erfahren Sie, wie Museumsprojekte, die Umverteilung von Flusskreuzfahrten und Apartmenthotels Besucher verteilen und Wohnviertel schützen können.

René van SchieRené van SchieDirector of Accommodations & Leisure

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE

01

Tourismus über die Stadt hinaus verteilen

Nutzen Sie Vorzeigeattraktionen außerhalb des Zentrums, um Besucher umzuverteilen: Finanzieren Sie ein hochwertiges Museum oder Wahrzeichen, koordinieren Sie regionsweites Marketing und Immobilienanreize, damit Touristen neue Ziele wählen.

02

Qualität statt Quantität priorisieren

Behalten Sie mit Bauleitplanung das Steuer in der Hand: Vermeiden Sie eine breite Hotel-Zonierung, die minderwertige Büroumbauten wuchern lässt. Genehmigen Sie Bauvorhaben nur, wenn Konzepte nachweislich lokalen Mehrwert und Nutzen für Anwohner schaffen.

03

Hotels in Gemeinschaften einbetten

Gestalten Sie Hotels als Gemeinschaftszentren mit Mischnutzung: Bewahren Sie Ateliers und öffentliche Funktionen, verbinden Sie Gastfreundschaft mit Sport, Co-Working und kultureller Nutzung. Das lädt Einheimische ein und gleicht die Besucherströme aus, wodurch die lokale Nutzung steigt.

Und wir glauben, dass man mit den richtigen Angeboten ein neues, touristisch attraktives Gebiet schaffen kann, nicht nur für Besucher, sondern auch für die Menschen, die rund um diese Anlagen leben.
RENÉ VAN SCHIE
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