the Future of Hospitality
EPISODE · 49 MIN

Der Wandel im Preisdenken, der Hotels ausbremst

Viele unabhängige Hotels unterschätzen sich selbst, ohne es zu merken. Tim Boersma erklärt, warum emotionale Verbundenheit und Angst Preisentscheidungen stärker prägen als Daten. Ein praxisnahes Gespräch über Selbstvertrauen, Denkweise und klügere Preisgestaltung.

TBTim BoersmaRevenue Manager

WICHTIGSTE ERKENNTNISSE

01

Emotionale Verzerrung bei der Preisgestaltung überwinden

Inhabergeführte Betriebe setzen oft zu niedrige Preise an, weil emotionale Nähe die Angst vor Gästereaktionen schürt; beginnen Sie mit schrittweisem Testen, heben Sie Preise bei Anlässen wie Konzerten an, belegen Sie die Nachfrage und bauen Sie Vertrauen auf, um höheren Wert zu erzielen.

02

Kennzahlen nach Tag segmentieren

Gliedern Sie ADR und Auslastung nach Wochentag und Monat und ordnen Sie Reinigungs- und Zusatzausgaben dem Gästeprofil zu. So zeigt sich, wo Änderungen beim Preis oder der Aufenthaltsdauer über den reinen Zimmerumsatz hinaus zu höherem Gesamtumsatz führen.

03

Kontrolle durch geführte Automatisierung

Setzen Sie Automatisierung ein, behalten Sie aber die Aufsicht: Geben Sie Systemen oder Führungskräften kontrollierten Zugriff, beginnen Sie mit vorsichtigen Regeln, akzeptieren Sie schrittweise Veränderungen und nutzen Sie die schnellere Marktreaktion, um das gesamte Preisrisiko zu senken und den Umsatz zu steigern.

Wenn Sie mehr als 30 Tage vor Anreise ausgebucht sind, war Ihr Preis zu niedrig.
TIM BOERSMA

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