Die wahre Arbeit hinter der Gastfreundschaft (Deutsch)
Emily Keppel zeigt, was modernes Hotelmanagement wirklich verlangt: das Gleichgewicht zwischen Gästezufriedenheit, Teamgeist, technischen Neuerungen und Familiendynamik. Ein ehrlicher und inspirierender Blick auf die menschliche Seite der Führung im Gastgewerbe.
Emily KeppelGeneral ManagerWir waren damals, als meine Großeltern gebaut haben, schon das 1. Vollelektrische Hotel.
Transkript
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06:34Was gehört für dich denn so zu einem gelungenen Onboarding 1 neuen Mitarbeiters?
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the Future of HospitalityNein, nein. Genau, Du hast jetzt schon deine Mitarbeiter erwähnt. Was gehört für dich denn so zu einem gelungenen Onboarding 1 neuen Mitarbeiters?
Emily KeppelJa, natürlich erst mal so die Basic Sachen, die eine persönliche Begrüßung, dass man auch alle Zugänge dann hat, die man benötigt. Wir kommunizieren zum Beispiel über Teams, dass man da auch wirklich den den Zugang an dazu hat zu den Software und Systemen, die wir nutzen. Dann natürlich auch eine Ausführung und die ganzen Orientierungshilfen, dass man weiß, wo kann man Getränke holen, dass man da einfach schon von Grund auf eine Sicherheit hat und sich zumindestens im Hotel frei bewegen kann und sicher bewegen kann, sag ich jetzt mal. Mhm. Dann greifbare Ansprechpartner, dass man wirklich weiß, okay, an wen kann ich mich wenden, dass die dann auch wirklich präsent sind, was niemand alleingelassen wird.
Emily KeppelUnd dann ganz wichtig ist einfach das Thema Zeit. Also Zeit, sich für den neuen Mitarbeitenden zu nehmen, dem alles zu erklären und aber auch Zeit, den Mitarbeitenden zu geben, das alles zu lernen erst mal. Also sowohl als auch und die die Einarbeitungsphase einfach nicht zu kurz zu fassen, sondern lieber 'n bisschen mehr Zeit nehmen.
the Future of HospitalityAh ja, super. Ja, ich denke, das ist immer einfach schon mal 'n guter Anfang, wenn man überhaupt offen ist, Fragen zu stellen und das ist ja eine super Gelegenheit, wenn die Mitarbeiter da schon offen sein können und das ist dann 'n guter Start. Was denkst Du denn so über die aktuelle Diskussion rund Work Life Balance im Gastbewerber? Habt ihr das bei euch auch irgendwo da
Emily Keppelsehr schwer, das Ganze zu sehr schwer, das Ganze zu stemmen. Gerade wenn in Häusern, in denen man sonen klassischen Mittagsservice auch hat, kommt man ja teilweise gar nicht einen Teildienst drum herum. Das heißt, man hat morgens über den Mittag die 4 Stunden, hat dann irgendwie 'n paar Stunden zu Hause und kommt dann abends wieder rein. Und das ist natürlich 'n großer Punkt, der einfach Work Life Balance sehr erschwert. Ich würde sagen, bei uns machen wir schon sehr viel dafür, einfach weil man das auch heutzutage machen muss. Und ich find, generell hat sich dahingehend schon sehr viel verändert. Und es muss auch einfach so sein, wirklich auch die Zukunft der Hotellerie und der Gastlumin zu sichern.
Emily KeppelWir haben zum Beispiel überhaupt gar keine Teildienste, weil wir keinen Mittagsservice zum Beispiel haben. Mhm. Haben das Restaurant an Sonntagen zu, was natürlich auch total gut ist, wenn man 'n Partner oder keine keine Freunde hat, die nicht in der Gastronomie arbeiten, dass man zumindest einen Tag nach Hoffenheim wirklich frei hat. Wir haben an vielen Feiertagen auch im Restaurant zu. An Weihnachten haben wir zum Beispiel da auch das Hotel und das Restaurant beides geschlossen. Mhm. Ja, genau. Und wir haben zum Beispiel jetzt auch unsere Mitarbeiterplanung und komplett digitalisiert, was halt auch Transparenz schafft. Und es da halt auch wirklich möglich ist und man das wirklich schwarz auf weiß sieht, wer hat Überstunden, wer hat Minusstunden et cetera und dementsprechend auch die Leute einteilen kann.
Emily KeppelDa können auch Wunschzeiten eingetragen werden und dann wird das auch bei uns wirklich berücksichtigt. Natürlich, wenn man jetzt jedes Wochenende sagt, ja, dann geht das nicht, aber wenn man wirklich Termine hat oder mal zu 'nem Geburtstag will oder so weiter, schauen wir schon, was es auf jeden Fall möglich gemacht wird. Mhm. Und können dementsprechend auch abgefeiert werden. Also so diese App hat uns dahingehend auch schon sehr viel weitergebracht, das ganze Thema ja voranzubringen. Mhm.
the Future of HospitalityJa, super. Also ich glaub, mehr groß kann man auch fast gar nicht, also das ist ja schon sind schon super Punkte und super Mitarbeiter Benefits, weil ich sag auch immer, wenn jemand irgendwo im in der Hotellerie oder in in der Gastronomie arbeiten will und möchte, dann weiß man ja auch son bisschen, was auf einen zukommt, ne. Und auf einen zukommt, ne. Und das bringt halt son bisschen die Branche mit sich dann auch, da am Wochenende eben zu arbeiten, an Feiertagen zu arbeiten, aber ja, aber ich mein, das ist ja schon sonntags dann ein 1 fester Tag frei, ist ja schon mal was. Also, ja, das ist ja schon dann ein 1 fester Tag frei, ist ja schon mal was. Also das macht schon viel aus, da kann man ja schon auch viel planen, also voll gut. Genau. Ja.
11:20Was war denn so vielleicht beim Einstieg eine Herausforderung für dich oder was war neu?
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the Future of HospitalityWas war denn so, Du bist jetzt ja neu, auch in deiner Rolle und erstellt vertretende Geschäftsführerin. Was war denn so vielleicht beim Einstieg eine Herausforderung für dich oder was war neu?
Emily KeppelJa, also beim Einstieg in die Geschäftsführung ist natürlich ganz klar erst mal die Einarbeitung, die ganzen Systeme kennenlernen, die Prozesse kennenlernen und so weiter. Auch erst mal alle Mitarbeiter kennenzulernen ist natürlich auch 'n Thema, ist sehr zeitintensiv alles. Hat aber sehr viel Spaß gemacht. Dann war's aber so, dass sehr viele Dinge jetzt, ja, zusammenkamen, eben diese ganzen Basissachen, sag ich mal. Mhm. Dann hatten wir einige bauliche Probleme bei uns im Hotel mit Wasserraubrüchen et cetera, ja, was dann auch viel war und was eigentlich ja, die größte Herausforderung war, war eine also eine Kündigungswelle, die wir jetzt wirklich seit Oktober hatten. Okay. Jetzt vorbei ist. Aber genau, es sind sehr viele Mitarbeiter gegangen.
Emily KeppelMhm. Und in diesem auch Führungskräfte und in dem Zuge haben wir auch die EDV Abteilung zum Beispiel bei uns jetzt ausgelagert. Da musste ich mich auch erst mal in die Thematik einarbeiten und da ist ja keine Ahnung. Aber ich musste es halt machen, eben die Projekte zu steuern, irgendwie zu schauen, okay, bei mit welchem System arbeiten wir hier auch EDV mäßig einfach? Wie ist das alles aufgebaut bei uns? Grundsätzlich haben wir dann auch andere Abteilungen umstrukturiert und Aufgaben noch neu verteilt. Wir mussten natürlich dann auch die Stellen neu besetzen und rekrutieren. Und in dem Zuge hab ich mich halt auch viel mit dem Employer Branding
the Future of HospitalityBeschäftigt.
Emily KeppelUnd hab da einfach wirklich auch sone Leidenschaft darin gefunden, sag ich mal. Mhm. Ja, das macht mir einfach superviel Spaß, zu gucken, wie kann man das dann ja, jetzt schon so machen, dass eben keine eine neue Kündigungswelle kommt, sag ich mal, auch wenn ich auch wenn ich nicht glaube, dass es damit was zu tun hatte, sondern einfach eine Zeit einfach war. Ich war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, sag ich mal. Und ja, das da hab ich mich einfach viel mit beschäftigt und es macht mir auch sehr viel Spaß, aber das war die größte Herausforderung auf jeden Fall. Da zweifelt man dann auch viel an sich und ja, steht unter 'nem enormen Druck.
the Future of HospitalityJa, das glaub ich, Emily. Aber danke auch für deine ehrliche Einschätzung und und und deinen Einblick irgendwo in euren Alltag und auch in in deinen deine ganze Umstrukturierung selbst, für dich selbst. Ich bin mir sicher, das sind auch halt richtig viele Dinge, ne, in in die man sich so einarbeiten muss, wie Du jetzt grade gesagt hast. Employer Branding, EDV, ne, Rekrutierung. Das sind ja einzig und alleine schon viele Riesenthemen und riesengroße Baustellen. Und und dass ihr da aber auch schon jetzt so schnell wieder auch neue Mitarbeiter gefunden habt und euch schon so schnell wieder neu aufgestellt habt, find ich, ist es ist es auch schon eine starke Leistung, also weil das ist eben, das muss man auch erst mal hinkriegen, ne, so schnell wieder das Team aufzustocken
Emily Keppelund Auf jeden Fall. Ja.
the Future of HospitalityAlso Hut ab auf jeden Fall. Und wie würdest Du dann sagen so auch, was macht ihr dann vielleicht anders grade mit euer mit eurem Team jetzt, vielleicht auch im neuen Team jetzt oder wo son echtes Wir entsteht? Vielleicht habt ihr da auch was Neues in Planung oder wie macht ihr's bisher?
Emily KeppelJa, also da gibt's verschiedene Punkte, würde ich sagen. Mhm. Zuerst einmal haben wir das in unserem Leitbild das Thema Familie wirklich verankert. Mhm. Das ist uns ganz wichtig als Familienbetrieb. Wir legen das täglich vor, ich mit meinen Eltern, mit meiner Schwester. Mhm. Und da gehört einfach dazu, es kann sich jeder auf jeden verlassen. Jeder kann er selbst sein am Arbeitsplatz. Und auch jeder Gast kann grundsätzlich hier selbst sein. Ah ja. Aktuell alles. Mhm. Wir Wertschätzung ist in dem Zusammenhang auch noch superwichtig und eine offene Kommunikation. Und wir sind grundsätzlich 'n kleines Team. Ich glaub, da passiert es einfach schneller, dass da son Wir Gefühl entsteht, einfach weil es keine starren Strukturen dann auch einfach gibt, weil man eben flexibel sein muss in 'nem kleinen Team und hier und da auch mal eine Abteilung unterstützen muss, die grade 'n bisschen Not am Mann hat. Und das ist für jeden Mitarbeiter von uns wirklich, also die sehen das total ein und Mhm. Die machen das auch, weil die verstehen sich auch privat gut miteinander.
Emily KeppelUnd wir sprechen über Dinge, die gut laufen und nicht so gut laufen. Natürlich dann auch über private Dinge, wie's wie's grade zu Hause läuft und so weiter, wenn's einem persönlich geht. Und ich glaub, dieses Ganze schafft wirklich dann 'n Wir Gefühl und auch läuft ja über Teams dann ab. Da kann jeder mitlesen, was grad in 'ner anderen Abteilung abgeht, wenn's einen interessiert. Mhm. Und da ist dann jeder mit einbezogen und es wird keiner übergangen, weil man eben das Tool hat und es dann gar nicht mehr möglich ist, jemanden zu übergehen, indem man halt mit der einen Person spricht und nicht mit der anderen, sondern man spricht halt eben halt direkt 'n ganzes Team an. Und zusätzlich hab ich jetzt auch noch angefangen mit 'nem Mitarbeiternewsletter, den ich einmal im Monat dann auch auf veröffentliche.
Emily KeppelMhm. Und auch wirklich die ganzen aktuellen Themen einmal aufgegriffen werden. Neue Mitarbeiter, Geburtstage auch, die anstehen. Ja, Bauarbeiten oder generell Events bei uns. Mhm. Auch die Zahlen, wie wir letzten Monat waren, ob's gut lief, ob's schlecht lief, genau. Und zusätzlich machen wir auch Schulungen zu gewaltfreier Kommunikation. Mhm. Ja, weil man meint Ja. In der Gastronomie manchmal. Das ist uns einfach 'n Herzensthema, dass wir ja respektvoll und wertschätzend miteinander kommunizieren, so wie's halt in der Familie auch ist. Ja, ja.
the Future of HospitalityNee, find ich super. Und ich glaube, Du führst da viele neue Dinge ein. Hätte mich nämlich jetzt direkt zu meiner nächsten Frage geführt, grade so in deiner Führungsrolle, sag ich mal, in in in der Generation, in der Du auch bist, ne, was dir da besonders zugutekommt. Und ich glaub, 'n paar Dinge hast Du jetzt auch schon beantwortet, wie jetzt zum Beispiel der Newsletter, ne. Das ist ja auch alles sehr modern, sehr digital und oder oder was was glaubst Du fehlt da jetzt noch oder
Emily KeppelAlso das ganze ganze Thema Marketing, also Mhm. Genau in der digitalen Welt aufgewachsen. Ja. Social Media ist für mich natürlich auch supergängig im Vergleich jetzt zum im Umgang bei meinen Eltern. Ja. Da kann ich natürlich viel voranbringen. Also ich hab auch in 'ner Agentur gearbeitet. Ich bring da auch einfach Marketing weg, son bisschen mit und hab da jetzt auch schon einiges vorangetrieben, weil Marketing und Sales oder zumindest Marketingthema liegt halt auch bei mir und ja, das Instagram betreue ich jetzt auch, mach da die Werbung, Instagram, da oben und Facebook Werbung und das ist dann auch oder LinkedIn. Und das ist natürlich was, was auf jeden Fall ja 'n Vorteil ist von meiner Generation.
Emily KeppelJa, aber ich find dass es immer so ist, dass Erfolg wirklich aus der Synergie zwischen den Generationen steht, weil da bin ich vielleicht stärker, sag ich jetzt mal. Mhm. Aber natürlich gibt es auch, ja, Schattenseiten 1 Generation. Zum Beispiel merk ich das immer wieder, dass dieser persönliche Austausch mit Handwerkern oder Lieferanten oder so was in meiner Generation nicht mehr so viel Wert hat, sag ich mal, weil man kann sich andersweitig informieren, Kosten spielt eine größere Rolle natürlich auch und vielleicht eher den kostengünstigsten als der, mit dem man schon sehr viele Jahre zusammenarbeitet. Mhm. Das ist, was ich beobachtet habe bei, ja. Ja, interessant, ja. Ja, da ist halt die Erziehung, würde ich sagen, auch noch mal was, was da einfach reinspielt und das ist meinen Eltern ganz arg wichtig und mir auch, weil ich Ja.
Emily KeppelWurde, dass wir wirklich auch eine geschäftlichen Beziehung aufbauen und pflegen zu all unseren Lieferanten, weil das ist einfach superwichtig, dass man da, ja, auch eine Beziehung hat und ja.
20:20Was ist denn so, würdest Du sagen, das Schwierigste so in Kombination von Familie und Arbeit…
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the Future of HospitalityJa klar, ich mein letztendlich arbeitet man mit allen gemeinsam irgendwie zusammen, sowohl Mitarbeiter als auch Familie als auch Lieferanten und umso einfacher und klarer die ganze Kommunikation ist und auch offener, denk ich mal, umso also das erleichtert wahrscheinlich auch vieles im Alltag, aber da bist Du jetzt mehr drin als ich, aber so hab ich's jetzt rausgehört von dir, okay. Ja, ich ich ich bin sicher, das wird noch richtig spannend alles. Und was ist denn so, weil Du hast jetzt viel auch über deine Familie gesprochen und es ist ja auch 'n Familienunternehmen und das find ich auch ganz spannend. Was ist denn so, würdest Du sagen, das Schwierigste so in Kombination von Familie und Arbeit im selben Unternehmen?
Emily KeppelIst natürlich jetzt irgendwie eine einfache Antwort, aber das wirklich zu trennen. Mhm. Also nicht nur, dass man halt beim Abendessen dann wirklich permanent über Belegungszahlen spricht oder den ein oder anderen Mitarbeiter oder grundsätzlich Zahlen oder irgendwie, ja, ich hab eine neue Idee und die dann beim Abendessen pitcht, sage ich mal. Sondern auch, dass natürlich auch der Druck irgendwo höher ist, weil man ja natürlich irgendwie, seine Eltern auch nicht enttäuschen will, auch wenn die jetzt keinen großen Druck auf mich ausüben, aber man hat ja selber, möchte man ja auch seine Eltern stolz machen. Mhm. Ja. Ja, das sind so Schwierigkeiten oder auch, dass in kritischer Gesprächen das halt viel schneller emotional wird logischerweise.
Emily KeppelMhm. Und bei den Eltern diskutiert, als wenn man jetzt, ja, mit jemandem, der ein bisschen weiter weg emotional ist, diskutiert. Das ist auf jeden Fall was, was es schwieriger macht. Ja, aber alles alles im Rahmen.
the Future of HospitalityJa. Ja, aber ich ich denke, das schweißt wahrscheinlich auch richtig Feste zusammen, weil irgendwie alles einen herum dann irgendwo zusammenführt irgendwie. Alles verbindet sich dann in irgendeiner Weise, aber ja, das kann ich mir schon vorstellen, dass das natürlich bestimmt 'n bisschen schwer zu trennen ist. Aber ja, da ist, sag ich mal, ist auch schön am Abendessen, kann ich mir vorstellen. In schöner Runde kann man dann auch so die Gelegenheit nutzen, eine schöne Idee zu präsentieren.
Emily KeppelTotal. Wie wir da jetzt mal, Ja, man kann halt auch immer gerade aussagen, was man gerade von dem oder der ja, der ein oder anderen Sache eben denkt. Man muss da nicht zweimal überlegen, sondern man kann einfach meine Gefühl und Gedanken freien Lauf lassen und das ist natürlich auch was ganz Angenehmes, dass man sich nicht erst mal was zurechtlegen muss, dass es ja nicht irgendwie doof ankommt bei den anderen.
the Future of HospitalityJa. Und wenn Du jetzt grade so erzählst von neue Ideen pitchen und und was sind denn so, welche Innovationen plant ihr denn noch im SEO Hotel oder vielleicht auch im Sinne der Digitalisierung oder Employer Branding? 'N paar, wenn Du das mit uns teilen möchtest. Ah, natürlich.
Emily KeppelAlso grundsätzlich würd ich sagen, waren wir schon immer eher zukunftsorientiert, weil meine Eltern natürlich auch 'n Betrieb übergeben wollen, der auch zukunftsfähig ist. Dementsprechend haben wir schon ja, also sind wir schon relativ digital, auch aus Überzeugigkeitsgedanken, einfach weil uns das sehr wichtig ist. Das haben wir eben so bei uns im Leitbild eben verankert in der Natur. Zertifizieren lassen im im Bereich der Nachhaltigkeit. Mhm. Weil wir da schon sehr viele Investitionen getätigt haben in den letzten Jahren, wir haben auch 'n Heizsystem, was nachhaltig ist, was während speichert und man Kälte abgibt und so weiter. Mhm. Generell versuchen wir auf Papier zu verzichten, wo es geht, das halt alles digital zu machen.
Emily KeppelWir haben Jobräder, Elektrofahrzeug, was wir nutzen als Geschäftswagen. Wir haben eine Filteranlage für unser Wasser, das wir auch Okay. Wasser filtern können, genau und als Gletscher Wasser gibt's das dann bei uns auf ja, für unsere Mitarbeiter und so weiter, natürlich auch für Gäste. Ja, also ganz viel, da wird mir wahrscheinlich jetzt auch noch 'n paar Sachen einfallen, wenn ich noch mal überlege. Ja, okay. Und ja, das wollen wir machen und Ziel ist es vielleicht, irgendwann tatsächlich 'n Hotel zu werden, was autark ist. Wir waren damals, als meine Großeltern gebaut haben, schon das 1. Vollelektrische Hotel. Ja, vielleicht schaffen wir haben auch Solarpaneele auf dem Dach. Und vielleicht dann irgendwann diese ganze Energie wirklich so zu nutzen, dass wir gar nicht mehr so viel Wow.
Emily KeppelAußerhalb brauchen. Das wäre auf jeden Fall, ja, 'n Wunsch, 'n Ziel. Ja. Genau, im Bereich Employer Branding bin ich immer noch dran. Das ist mein Herzensthema, versuche ich weiter voranzubringen. Dieses Jahr hatten wir das Motto uns einfach gesund, ne. Ich betreue unserem Leitmotto einfach besonders einfach Seehotell. Ist halt jedes andere Ziel auch mit einfach formuliert, deswegen einfach gesund. Mhm. Ja, das hab ich gesehen, ja. Mhm. Ja. Die Gesundheit von unseren Mitarbeitern in den Fokus zu stellen, hatten dann 'n Gesundheitstag, 'n Obstkörpermails eingeführt, für Summen unsere Arbeitsplätze jetzt permanent stetig ergonomisch zu verbessern und generell ja, alle unsere Arbeitsplätze zu schauen, das kann man vielleicht noch besser machen. Mhm.
Emily KeppelJa, und irgendwann wollen wir vielleicht auch noch mal das Thema Spa Spa aufgreifen. Wir haben momentan noch keinen Wellnessbereich. Mhm. Aber ja, vielleicht Wow. Bitte. Irgendwann mal zum Thema.
the Future of HospitalityOkay, spannend. Ja, auf jeden Fall zukunftsorientiert mit der Nachhaltigkeit und ja, mit dem Wellness, wenn Du das so erzählst, finde ich auch irgendwie passend zu allem, was Du bisher erzählt hast. Aber ja, das wär dann noch mal ein riesen neues Projekt, aber ist ja auch spannend, wenn's irgendwo immer weitergeht und und und ja, die Mitarbeiter sich auch immer wieder und die Gäste natürlich, sich immer wieder auf was Neues freuen können. Ja. Gibt es denn noch irgendwie ein Gastfeedback oder so in deiner Zeit davor oder vielleicht auch jetzt in deiner neuen Rolle? 'N Feedback, was dich sehr berührt hat, oder
Emily KeppelJa, also grundsätzlich war ich's bisher nicht so gewöhnt, direktes Feedback irgendwie von Gästen oder Kunden zu bekommen. Und ich finde, es grundsätzlich war total schönes und deswegen berührt mich eigentlich jedes Feedback, ja, weil ich mich total freue, dass man das auch wirklich so zurückliegt. Mhm. Und ganz oft gehen die in die gleiche Richtung, weil die unseren Ort, unser Seehhotel schon besonders finden, eben deswegen besonders. Aber die sagen dann wirklich, was fürn Glück ich habe, dieses schöne Fleckchen Erde wirklich mein Zuhause nennen zu dürfen. Mhm. Wow. Total schön und ja, das hab ich jetzt wirklich nicht nur einmal gesagt bekommen. Und das ist total schön, wenn das jemand anderes genauso befindet. Ja.
the Future of HospitalityJa, ich denke generell wahrscheinlich auch, ne, wenn man sich dann so die Bewertungen durchliest und aber auch direktes Feedback von den Gästen. Ja, dann ist ja irgendwo die ganze Mühe, die man sich macht, ne, die ganze Arbeit, die man leistet. Das ist ja alles letztendlich für dieses eine Feedback, was man bekommt. Und 'nem Familienunternehmen kann ich mir vorstellen, wenn man das alles so irgendwo selbst auch aufgebaut hat, ne, und und und wie viel Arbeit da dahintersteckt, was Du jetzt auch erzählt hast, Wie viel Herz dann auch wirklich in sone in sonem Feedback steckt und Toll. Das ist auch wirklich toll, dass die Gäste das so zurückgeben, ja.
Emily KeppelIch, wenn dann halt mal negatives Feedback ist, trifft mich das natürlich auch total. Ja. Mhm. Ah, die Schattenseite dann.
the Future of HospitalityJa, das ist aber auch, also ja, ne, also ich glaube, es gibt kein Hotel, was nicht auch irgendwo negatives Feedback bekommt, aber ja, man nimmt es dann immer irgendwo persönlicher, also selbst für mich, wo ich jetzt irgendwo an der Rezeption gearbeitet habe und und, sag ich mal, kein Familienunternehmen im Hintergrund steht, es ist es trotzdem so, aber es, ne, man versucht halt immer sein Bestes zu geben, oder? Und das Aber letztendlich, ich weiß nicht, wie deine Erfahrung ist, sind manchmal auch negative Feedbacks eine Chance dann, das wieder gutzumachen und und und es bleibt dann vielleicht sogar 'n ganz treuer Gast dann dahinter, wenn man's wieder umdreht.
Emily KeppelJa. Mhm. Mhm.
the Future of HospitalityJa, Emily, jetzt sind wir schon zum Ende gekommen von unserem Podcast. Herzlichen Dank, dass Du heute bei uns warst und wirklich ehrlich und und also wie Du hier auch auftrittst so authentisch und ehrlich und und die Einblicke auch von eurem Hotel erzählst und von dir und in deiner neue Rolle finde ich wirklich inspirierend auch. Ja, also wie Du da so in jungen Jahren, wie Du auch erzählst und wie viel Expertise Du jetzt schon hast, Hast Du denn vielleicht noch irgendwie 'n letzten Gedanken, den Du gerne dein Zuhören mit aufn Weg geben möchtest oder irgendwas, was Du gerne teilen möchtest?
Emily KeppelMuss ich kurz überlegen. Ich glaube, dass wir jetzt mittlerweile in der Zeit sind, wo es einfach, ja, Zeit wird, Ja. Mitarbeiterorientierter zu denken und nicht mehr nur den Gast an 1. Stelle zu setzen, sondern wirklich auch die Mitarbeiter Ja. Fördern und wirklich auch manchmal mehr 'n Ort schaffen, der mehr ist als nur 'n Hotel, sondern auch für manche 'n Zuhause bedeuten kann. Und ich glaub, ja, 'n guten Weg. Und ich glaube, dass das einfach, ja.
the Future of HospitalityJa. Eine gute Idee ist für jeden, ja. Nee, es ist 'n super Gedanke, 'n superletzter Gedanke. Ich ich seh das genauso, dass es, ne, irgendwo tun ja viele mehr Zeit schon fast auf der Arbeit, sag ich jetzt mal, verbringen als zu Hause und sich da dann wohlzufühlen und als Familie und gerade bei euch wahrscheinlich auch im Familienunternehmen ist wahrscheinlich das Wichtigste und deswegen war das noch mal gut, das so zu hören. Ja, danke Emily. Es hat wirklich Spaß gemacht und ich wünsch euch ganz, ganz viel Erfolg weiterhin und genieß noch die Sonne heute. Danke Emily.
Emily KeppelDanke auch für die Möglichkeit hier zu sein und genau danke für deine Zeit. Hast sehr viel Spaß gemacht.


















